SKIMO.at testet den DYNAFIT HOJI Tourenskischuh

Tja, wenn die Rennsportexperten einen Tourenskischuh der 1,5 Kg-Klasse zum Testen bekommen, kann das äußerst interessant werden! Die Skepsis war den Testern mehr als einen Absatz lang anzumerken, doch irgend wann mussten auch sie feststellen, dass Leichtigkeit nicht alles ist 😉
 

SKIMO.at testet den DYNAFIT HOJI Tourenskischuh

Der Dynafit Hoji ist ein durchaus besonderer Schuh mit Stärken, aber auch Schwächen. Denn von der Auslegung sollte er auch mit Abfahrtsperformance punkten, ein geeignetes Bindungskonzept findet aber aufgrund fehlender Lippen und Fersen eher keinen Anschluss. Auch wir hätten einen so Abfahrt-orientierten Schuh wie den Hoji am liebsten mit Gripwalk Besohlung und weiter Kompatibilität gesehen, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Den Testbericht können wir euch dennoch empfehlen. Denn die genannte Einschränkung muss nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium sein! Der Schuh selbst überzeugt nämlich mit einem unglaublich raffinierten Bedienkonzept hinter dem ein Großmeister der Entwicklerszene im Skitourensegment und ein Freerider mit einer Vision, stecken: Fritz Barthel und Eric „Hoji“ Hjorleifson.
Hier geht es zum Testbericht
 

Foto: Skimo.at

 
 
 
 

DYNAFIT Hoji Pro Tour Skiboot & P49 Rennbindung – Neuheitenvorschau W18/19

Heute wurde der DYNAFIT Hoji Pro Tour Skiboot und viele weitere Neuheiten aus dem Winterprogramm 18/19 vorgestellt. Der Hoji Pro Tour ist neben einer ultra leichten, neuen Pin-Binung, der DYNAFIT P49, sicher das Highlight in der nächstjährigen Wintersaison.

 

Update: DYNAFIT P49

Neben dem Hoji Pro Tour Schuh kommt von Dynafit auch die P49 Rennbindung neu auf den Markt und es sind nun auch dank dem ausführlichen Bericht von Karl Posch (skimo.at) genügend Informationen bekannt, dass wir euch diese außergewöhnliche Bindung näher vorstellen und auch gleich hinterfragen.

Mit der P49 hat Dynafit die Tech Bindung im Prinzip umgedreht. Die „Zapferl“ sind nicht mehr auf der Bindung, sondern am Schuh. Der gesamte Mechanismus ist extrem simpel und reduziert, was schon mal grundsätzlich bei einer Rennbindung Gewicht sparen hilft. Auch der Fersenautomat – wenn man so dazu sagen darf – ist völlig neu. Eine im Schuh eingegossene Lippe greift in den Fersenautomat, der außer das Halten dieser Lippe und das zur Verfügung stellen einer simplen Aufstiegshilfe nichts mehr zu tun hat. Er ist als starr und muss sich auch nicht verdrehen.

Inserts P49

Die Inserts der Dynafit P49 sind in den Schuh eingegossen und gehen praktisch gänzlich durch den vorderen Bereich des Schuhes. Am Bild hier sieht man schön dieses Insert oder in dem Fall ist es ja schon eine Achse. Da diese einen gewissen Platz in Anspruch nimmt, erkärt das auch, dass der Drehpunkt, der die letzten Jahre immer weiter nach Innen rückte, nun wieder ziemlich weit vorne sitzt. Was uns bisher nicht klar war, ist das Verhalten beim Gehen ohne Ski. Denn wenn was vorsteht, bleibt man auch leicht hängen. Das löste Dynafit, indem die Pins federnd gelagert sind und sich sehr leicht wie ein Kugelschreiber rein drücken lassen. Laut Karl Posch haben diese Teile auch ordentlich Spiel, sodass Schnee und Eis vermutlich wenig einfluss darauf haben – aber das muss sich erst in der Praxis zeigen. Aber grundsätzlich dürfen wir davon ausgehen, dass Dynafit schon viel mit dem neuen P49 System getestet hat.

Mechanische Belastung durch Felskontakt?

Da wäre auch noch die Frage, was passiert bei Felskontakt. Bei vielen Rennen gibt es Tragepassagen, die auch immer wieder durch felsiges Gelände führen. Nun, erstens ist ein KArbonschuh sowieso schon recht mit Vorsicht zu behandeln und im Fall der Fälle hat man uns versichert, lässt sich die Achse auch tauschen.

Hinterbacken

Der Hinterbacken greift nun in eine vom Schuh bereit gestellte Lippe ein und es entsteht ein recht breiter Bereich, in dem beide Komponenten ineinander greifen. Das sollte schon mal die Kraftübertragung gegenüber herkömmlicher Systeme ordentlich steigern. Auch hat man aus der Vergagnenheit gelernt und vermeidet ein unbeabsichtigtes Freigeben des Schuhes aufgrund einer negativen Durchbiegung durch eine Vorspannung, wie es beim herkömmlichen System von Dynafit nicht möglich war.

Auslösung

Die Bindugn hat 2 Modi. Rennmodus, bei der sie praktisch nicht auslöst und einen Trainingsmodus, bei dem man kleine Abstandhalter zusätzlich verwendet, um eine Freigabe des Vorderbackens zu ermöglichen. Wobei man auch hier klar sagen muss, ein ultra leichter Rennski erledigte meist durch Bruch die „Sicherheitsauslösung“.

Apropos leicht

Das System ist durch die Einfachheit unglaublich leicht geworden, sodass in manchen Kombinationen nur noch Stahlschrauben helfen, um das erlaubte Renngewicht nicht zu unterschreiten!

 

Mehr Infos findet ihr im Bericht auf der Webseite skimo.at, die uns auch die Fotos zur Verfügung stellte! Vielen Dank an dieser Stelle.

 

 

DYNAFIT Hoji Pro Tour

Der DYNAFIT Hoji Pro Tour Schuh ist so, wie er konzipiert ist, ein Schuh für Jedermann mit richtig viel Allroundeigenschaften bei einem guten Gewicht. Kompromisse muss der Tourengeher laut Dynafit nicht eingehen, weder beim Aufstieg, noch bei der Abfahrt. Denn beide Disziplinen soll der Tourenskischuh bravourös beherrschen.

Fritz Barthel inside!

Drei Jahre hat das Dynafit in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Profi-Freerider Eric „Hoji“ Hjorleifson und Low Tech Erfinder Fritz Barthel am neuen Skitourenschuh gefeilt. Das ambitionierte Ziel: Ein Schuh, der ambitionierte Aufsteiger ebenso überzeugt wie abfahrtsorientierte Tourengeher, die unverspurten Powder am liebsten mit der Performance eines alpinen Skischuhs genießen möchten. Zudem sollte der neue Allrounder durch einfache Handhabung bestechen und außerdem leicht, komfortabel und zu 100 Prozent zuverlässig sein. Dass ausgerechnet Fritz Barthel wieder mit an Board des Entwicklerteams war, ist für viele eingefleischte Kenner der Branche ein sehr gutes Zeichen. Er ist ein Freund besonders einfacher Lösungen.

Die Eigenschaften des Schuhes lesen sich vielversprechend: in der Abfahrt hohe Steifigkeit und optimalen Kraftübertragung auf den Ski und beim Aufstieg höchster Komfort und maximale Bewegungsfreiheit bei geringem Gewicht. Apropos Komfort – die Leistenweite beträgt alltagstaugliche 103,5 mm. Beim GEwicht gibt Dynafit 1.450 Gramm bei Größe 27 an und eine maximale Bewegungsfreiheit am Schaft von 55 Grad.

 

Speed Nose mit optimierten Drehpunkt

Schon aus bekannten Modellen kommt die Speednose mit den zurück versetzten Drehpunkt, was das Gehen auch nochmal leichter gestaltet. In einer Rahmenbindung ist damit der Schuh jedoch nicht mehr zu verwenden.

 

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Der schnelle und einfache Wechsel zwischen uphill und downhill erfolgt dank des zum Patent angemeldeten Hoji Lock-System über einen einzigen Kick: Der Ski-Walk-Mechanismus ist über ein technisch ausgefeiltes Kabelsystem mit den Schnallen und dem Ultra Lock Strap verbunden. Für den Wechsel in den Abfahrtmodus muss lediglich der hintere Hebel umgelegt werden. So ist der Schuh mit einer Position von 11 Grad blockiert und mitsamt geschlossenem Schnallen-System bereit für die Abfahrten.

 

ice ice baby!

Der Hoji Pro Tour ist außerdem mit halbautomatischen Steigeisen kompatibel. Besonders empfohlen wird das ultraleichten Cramp-In Steigeisen von der Schwesterfirma Salewa. Mit gerade einmal 260 Gramm ist es das aktuell leichteste Steigeisen auf dem Markt. Über einen speziellen Mechanismus mit Haken und entsprechendem Insert an der Sohle wird es direkt am Skitourenschuh befestigt und sitzt so noch fester, exakter und zuverlässiger – ohne störende Riemen oder Körbchen.

 

Größen & Preis

25 – 30,5 Men (+ halbe Größen)
22,5 – 27,5 Women (+ halbe Größen)

UVP € 650,–

 

Fotos: Dynafit

DYNAFIT TLT SPEED – die neue 285 GRAMM BINDUNG

DYNAFIT stand immer schon für besonders leichte Tourenbindungen. Mit der Kollektion 2017/18 geht es wieder genau in diese Richtung. Minimalistisch, leicht und unkompliziert, das drückt die neue TLT Speed Bindung aus!

 

DYNAFIT TLT SPEED

Dynafit kommt nächsten Winter mit einer 285 Gramm Bindung für den Allroundeinsatz!

Auf den ersten Blick hat sie sehr viel Ähnlichkeiten mit der ursprünglich von Fritz Barthel entwickelten Low Tech Bindung. Dabei ist es aber nur das Prinzip, denn die Ausführung ist wesentlich moderner. Breites Bohrbild, Form-schlüssige Verbindungen von Gehäuse und Basis und ein völlig neu gedachter Fersenapparat sollen das Skibergsteigerherz 17/18 höher schlagen lassen. Denn diese Zutaten versprechen einfache Bedienung, wenig Spiel innerhalb der Komponenten und ein ordentlicher Gewichtsvorteil.

 

 

Die Bindung kann mit Skistoppern ausgestattet werden, der Fersenautomat lässt sich auf die Auslösewerte 6-12 einstellen und der Verstellbereich der montierten Bindung liegt bei fünf Millimetern in beide Richtungen. Mit dabei sind selbstverständlich „Eisbrecher-Pins“ an den Vorderbacken. Sie verdrängen beim Einsteigen Schnee und Eis aus den Schuhinserts.

Preis und mehr Fotos reichen wir spätestens zur ISPO 2017 nach!

 

Fotos: Dynafit

Neues Top-Modell für Berglauf-Profis und Wettkämpfer von Dynafit: Feline Vertical Pro

Gleich vorweg, das Bild hier zeigt „ein“ Paar, denn  rechts trägt auch Mann pink und links grün! Mit 250 Gramm Gewicht, vier Millimeter Sprengung und der exklusiv entwickelten Vibram® Megagrip Sohle, spricht Dynafit mit dem Feline Vertical Pro den sehr ambitionierten Bergläufer an.

 

Dynafit Feline Vertical Pro

Das Modell Feline Vertical Pro ist für kurze und mittellange Wettkampfdistanzen entwickelt und spielt seine Stärken im steilen Gelände aus. Maximale Bodenhaftung, möglichst direkte Kraftübertragung und Reaktivität wurden als oberste Entwicklungsziele formuliert. Besonders im steilen und anspruchsvollen Gelände gelingt die unmittelbare Nähe zum Terrain durch eine reduzierte Sprengung der EVA-Zwischensohle. Zusätzlich verleiht ein Fasereinsatz in der Zwischensohle höhere Steifigkeit und verbessert damit Trittsicherheit und Reaktivität. Für optimalen Halt auf steinigem Untergrund soll das speziell entwickelte Stollen-Profil der Sohle sorgen. Das Profil ist eigens für den Schuh entwickelt – unter dem Anspruch dem Läufer möglichst direktes Gespür für die Haftung des Schuhs zu geben. Weiterhin vertraut DYNAFIT auf die Gummimischung von Vibram ® und schafft mit der stark profilierten Megagrip Sohle besonders guten Grip auf Fels, Geröll und nassem Untergrund.

Um dem Modell seine Wettkampftauglichkeit zu verleihen ist die Passform im Vorderfuß sowie im Fersenbereich sehr präzise. Der sogenannte „Minimal Fit“ verbessert Kraftübertragung und Kontrolle bei anspruchsvollen Querungen und auf losem Untergrund. Dank des Schnellschnürsystems „Quicklacing“ ist die Anpassung der Schnürung an den Fuß schnell und während der Bewegung möglich.

Nicht zu übersehen: die Designer von DYNAFIT sind mutig und schicken das Modell mit unterschiedlichen Farben – der rechte Schuh ist magenta, der linke Schuh grün – ins Rennen.

Größen: 3 – 12 US, 13 UK
Preis: € 170,–

 

Foto: Dynafit

DYNAFIT Winner & GOLD Winner bei der ISPO

DYNAFIT erhält für den innovativen, technischen Skitourenschuh TLT7 auf der ISPO 2016 in München den  „Gold Winner Award“. Der Skitouren- und Bergsportspezialist kann sich außerdem über die Auszeichnung „ISPO Winner Award“ für die Isolationsjacke Carbonio freuen.

 

TLT7 Performance

TLT7-Performance-Boot_ISPO_GoldDer Skitourenschuh TLT7, ab der Wintersaison 2016/17 erhältlich, wiegt 1.010 Gramm und „geht“ effizienter dank neuer Schuhspitze „Speed Nose“ und einem zurückgelagerten Drehpunkt. Zudem lässt sich der Schuh über eine einzige Schnalle einstellen, öffnen und schließen.Sein reduziertes Design steht nicht nur für schlankes Aussehen. Es soll zudem auch ungewolltes Hängenbleiben, Verhaken oder Verstellen während der Tour verhindern.

 

Carbonio Jacket

08-0000070730_0941_Carbonio-Insulation-JacketDYNAFIT präsentiert für die kommende Wintersaison die 260 Gramm leichte Isolationsjacke Carbonio Jacket, die durch ihren Material-Mix eine hohe Wärmeleistung liefert. Die mit Karbonpartikeln angereicherte Kunstfaserfüllung, das Außenmaterial Pertex Quantum® und der Dreiviertel-Reißverschluss machen das Modell speziell. Anstatt einer klassischen Daunenfüllung haben sich die DYNAFIT Textilentwickler für eine synthetische Hightech-Füllung entschieden. Die mit Karbonpartikeln versetzte Faser reflektiert die körpereigene Strahlung und schafft eine effiziente Wärmeisolation. Synthetische Füllung verhält sich pflegeleichter und langlebiger als Daune.

Photos: DYNAFIT

Dynafit TLT 7 – reduziert auf das Nötigste! (Update)

Dynafit wird auf der Ispo 2016 einen neuen Tourenskischuh, den TLT 7 vorstellen. Mit unserem Update liefern wir nun aus erster Hand die Infos zum Schuh-Highlight TLT 7 von Dynafit! 

 

Dynafit TLT 7

Der TLT 7 ist eine konsequente Weiterentwicklung oder besser, ein konsequentes Abspecken des bekannten TLT 6. Verbesserungen gibt es bei der Bedienung des Zweischnallers (hurra!) und beim Drehpunkt, was effizienter beim Gehen ist. Zu letzteren trägt natürlich auch das Gewicht bei, dass beim  TLT7 Performance bei 1010 g liegt.

 

2 Schnallen, eine Handbewegung

Eine einfache und effiziente Bedienung steht beim TLT 7 deutlich im Vordergrund. So wird man den Schuh mit nur einem Handgriff komplett schließen können – inklusive der unteren Schnalle! Denn diese ist mit dem oberen Hebel über das Seilsystem verbunden, wodurch man noch schneller in die Abfahrtsstellung gelangt. Der neue Mechanismus hört auf den Namen „Ultra Lock 3.0 Closure System“.

 

Besser drehen heißt besser gehen

Beim TLT 7 wandern die Inserts weiter unter den Fuß und auf die klassische Lippe vorne wird ganz verzichtet (Steigeisen wird es ein eigenes dafür geben). Der Drehpunkt wandert somit weiter nach hinten, was das Gehen sicher deutlich angenehmer und natürlicher macht. Auch die Inserts selbst sind neu. Dynafit Masterstep-Inserts sorgen für ein noch besseres Einsteigen in die Bindung und gewährleisten eine Kraftübertragung, die auch einem Z-Wert bis 16 genügen soll.

 

Faserverstärkte Kunststoffe für bessere Abfahrtseigenschaften

Einige bereiche der Schale sind Glasphaserverstärkt, um die Steifigkeit zu erhöhen, was den Abfahrtseigenschaften zugute kommt. Wo Flexibilität notwendig wird, findet man weichere Kunststoffe. Das ganze nennt sich dann bei Dynafit ab 16/17 „Lambda Frames“.

 

 

Fotos: Dynafit

 

 

 

Dynafit RADICAL 2 ERHÄLT TÜV-ZERTIFIKAT

Neben Beast 16 und Beast 14 hat Dynafit haben nun auch die Radical 2 (ST und FT) die das Siegel „TÜV geprüft nach DIN ISO 13992″ erhalten. Zertifiziert wurden nicht nur die Bindungen, sondern auch die dazugehörigen DYNAFIT Inserts, die im Tourenschuh eingebaut sind und als Aufnahme für das rahmenlose Bindungssystem notwendig sind.

Das TÜV Prüfverfahren beinhaltet über 40 spezifische Tests im Labor sowie Praxistests an drei Tagen und gilt als höchste Sicherheitsauszeichnung. Damit garantiert die Tourenbindung Auslöseeigenschaften, die einer Abfahrtsbindung entsprechen.

Neben den DYNAFIT Free Touring Modellen Beast 14 und Beast 16, bereits im letzten Jahr mit dem TÜV Prädikat ausgezeichnet, wurden die Modelle RADICAL 2 ST und FT unter dem Gesichtspunkt entwickelt neben dem hohen Aufstiegskomfort durch das rahmenlose und damit deutlich leichtere System die Zertifizierung nach ISO Norm zu erhalten.

Für die neu gewonnene Sicherheit sorgt der Rotationsvorderbacken, der einerseits als Auslösevorrichtung fungiert und andererseits Frühauslösungen bei seitlichen Schlägen entgegenwirkt. Die Auslösung kann auf einen Wert zwischen 4-10 eingestellt werden. Das Modell RADICAL FT, die Version für noch abfahrtsorientiertere Tourengeher, lässt sich bis Z-Wert 12 einstellen.

Zudem ist die RADICAL 2 in der Standhöhe optimiert, denn eine niedrige Standhöhe gewährleistet direkten Skikontakt. Um die Bindung auch auf zunehmend größere Skibreiten abzustimmen, wurde sie mit einer extra breiten Bindungsauflagefläche ausgestattet. Einstiegs- und Bedienungskomfort wurden außerdem deutlich verbessert.

Von der TÜV-Zertifizierung profitieren auch die so genannten OEM (Original Equipment Manufacturer) Partner des Bindungsherstellers: DYNAFIT produziert derzeit für die Marken Movement, Fischer und Look mit Rossignol und Dynastar. Die OEM Partner bieten unter ihrem eigenen Label von DYNAFIT produzierte rahmenlose Bindungssysteme an, was durch den Zusatz „engineered by DYNAFIT“ direkt auf dem Produkt ersichtlich wird.

Die Dynafit Radical 2 ST wiegt 599 Gramm und ist somit zwischen der Fritschi Vipec 12 mit 490g und der Marker Kingpin mit 730g – alles Modelle mit TÜV – angesiedelt.

Auch die erfolgreiche TÜV-Prüfung der Schuh-Inserts bestätigt DYNAFIT als Lieferant von Schuh-Inserts an andere Skitouren Schuhhersteller. Die Tourenschuh-Hersteller Scarpa, Scott, Hagan, Roxa, Movement und Fischer verbauen „DYNAFIT Certified Inserts“ und garantieren damit eine optimal funktionierende Schuh-Bindungseinheit bei der Verwendung mit allen Dynafit Bindungen.

Foto: Dynafit

Dynafit Star und Weltmeister im Skibergsteigen Anton Palzer im Interview

Der 22-jährige Toni Palzer ist der schnellste Skibergsteiger Deutschlands.  Seit fünf Jahren in der deutschen Nationalmannschaft und mehrfacher Jugend-Europa- und Weltmeister konnte Palzer im vergangenen Januar als erster Deutscher einen Weltcuptitel bei den Herren gewinnen. Im Interview mit Dynafit erzählt er von seinem erfolgreichen Winter und die Pläne für den Sommer.

 

Dynafit: Servus Toni. Du kommst aus einer sehr sportlichen Familie. Wie hat dich das beeinflusst?

Toni: Stimmt. Mein Vater war der erste deutsche Meister im Skibergsteigen 2003. Meine Mama ist auch viel unterwegs mit Ski. Meine erste Skitour habe ich dann mit sechs Jahren gemacht. Mein Bruder und ich sind immer mitgenommen worden, ohne Druck, aber schon so, dass wir bald den Rennsport kennengelernt haben. Mit zehn Jahren hat die Gaudi dann begonnen und mit 16 ist das Rennen gehen bei mir professioneller geworden. Ich bin mit meinen Eltern immer noch viel unterwegs. Vor allem mit meinem Vater.

 

Dynafit: Du bist also ein junger „alter“ Hase. Bist du trotzdem nervös vor den Wettkämpfen?

Toni: Am Anfang der Saison schon, aber das legt sich. Der Sprint ist aufregender, weil es schnell geht, dass man was verpasst und dann ist es gleich vorbei. Aber eigentlich bin ich nicht nervös, weil ich weiß wie viel ich trainiert habe und was ich drauf habe und das gibt mir Sicherheit.

 

Dynafit: Wie schaut dein Arbeitstag aus?

Toni: Ich bin Sportsoldat in Bischofswiesen. Meinen Arbeitstag plane ich selber (lacht). Ich schreibe meinen Trainingsplan selber, denn ich habe keinen Trainer. Ich glaube ich habe keinen Trainer, weil ich zu stur bin. Ich habe schon zwei, drei Trainer gehabt, aber die haben gesagt das haut nicht hin mit mir. Ich würde aber nichts mehr ändern. Ich glaube das passt gut so, wenn du deinen Körper kennst, dann kannst du das Maximum rausholen.

 

Dynafit: Wie läuft dein Training im Winter ab?

Toni: Ich splitte mein Training gerne auf zwei Einheiten am Tag. Ich trainiere eigentlich nie länger als drei Stunden am Stück. Außer bei großen Skitouren – wie die große Reib`n, ein Skitourenklassiker in den Berchtesgadenern. Intervalltraining mache ich ganz selten. Eher Fahrtspiel. Insgesamt höre ich wahnsinnig viel auf meinen Körper. Wenn ich um sechs Uhr morgens schon aufwache, weiß ich –  heute ist kein guter Tag für Training. Im Winter, meiner Wettkampfsaison, mache ich ungefähr 300.000 Höhenmeter. Die Woche vergeht schnell: Am Wochenende bin ich beim Wettkampf. Montag und Dienstag gebe ich Ruhe. Am Mittwoch und Donnerstag  regeneratives Training und dann fährst du eh schon zum nächsten Wettkampf.

 

Dynafit: Der Sommer steht vor der Tür – na gut, in der Ramsau, deinem Wohnort, herrscht noch tiefster Winter aber in München radeln die Leute schon in der kurzen Hose. Was ändert sich für dich?

Toni: (lacht) Ich trage gerade auch bloß eine Unterhose. Bei uns an der Hauswand ist es bärig warm… Ab März oder April freue ich mich wahnsinnig auf den Sommer. Dann komme ich mal raus aus dem Wettkampfmodus. Dann treffe ich Freunde, gehe klettern, schwimmen. Also ich kann nicht gut schwimmen, aber dann schaue ich den anderen zu. Im Herbst geht’s eh schon weiter mit dem Training am Gletscher.

 

Dynafit: Wie schaut dein Training im Sommer aus?

Toni: Einen Teil des Trainings decke ich über Lauf- und Radelwettkämpfe ab – das macht mir Spaß und da kann ich mich voll belasten. Ansonsten nehme ich den Sommer fast nur zum Grundlagentraining. Eine richtige Doppelsaison, sprich regelmäßige Wettkämpfe im Sommer, funktioniert bei mir nicht. Das habe ich vor ein paar Jahren gemacht und gemerkt, dass ich zwei Saisonen im Jahr auf Wettkampfebene nicht mehr schaffe.

 

Dynafit: Was sind dann deine Ziele im Sommer?

Toni: Herrgott – da habe ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht. Den Dolomitenmann in Lienz – da haben wir ein pfundiges Team beieinander. Der Glocknerkönig, ein Radevent auf der alten Glocknerstraße, ist ein Klassiker. Und voraussichtlich starte ich im Juli beim ersten Ultra-trail am Großglockner, da DYNAFIT Hauptpartner ist.

 

Dynafit: Gibt es einen Wettkampf im Sommer, den du jedem ambitionierten Läufer ans Herz legen würdest?

Toni: Der Red Bull Dolomitenmann ist sicher eine Herausforderung für jeden Läufer. Und der Karwendellauf, der in Mittenwald startet – der ist von der Strecke her wahnsinnig schön.

 

Dynafit: Du bist auch beim Klettern aktiv. Welcher Schwierigkeitsgrad? Wie bringst du das noch unter?

Toni: Klettern ist für mich Ausgleich. Mein Papa klettert viel. Er schaut halt, dass ich mitgehe. Was klettere ich? Im Klettergarten vielleicht mal einen Neuner – das geht ja schnell.

 

Dynafit: Generell: Was sind deine sportlichen Ziele für die nächsten fünf Jahre?

Toni: Im Skibergsteigen will ich schon alles probieren, um möglichst viele Titel zu holen. Weltmeistertitel bei den Herren. Dann sicherlich die großen Rennen wie PDG, Pierra Menta und Mezzalama zu gewinnen. Vielleicht juckt`s mich dann irgendwann auch gar nimmer. Ich mache mir da ehrlich gesagt nicht zu viele Gedanken im Voraus.

 

Dynafit: Du hast letzten Winter drei Weltmeistertitel gewonnen. Gibt es in deinem Sport noch jemanden zu dem du aufschaust?

Toni: Nein, ehrlich gesagt nicht. Das habe ich noch nie gehabt. Ich ziehe meine eigene Linie durch. Der Vize WM Titel bei den Herren freut mich mehr als die drei Titel in der Jugendklasse. Freilich gibt es Vorbilder, z.B. Björndal. Sportler, die schon ewig dabei sind und ihre Leistung lange und konstant halten. Ja und Jack Norris…. vielleicht. (lacht) Aber das war jetzt ein Schmarrn.

 

Dynafit: Wie gehst du mit Motivationsschwächen um?

Toni: Habe ich jetzt nicht so wirklich gehabt. Das ist ja das Schöne an diesem Sport, weil das Skitouren ja so auch schön ist. Wenn mich das Training nicht freut, dann mache ich halt eine Skitour. (überlegt) Wenn ich jetzt eine Motivationsschwäche hätte, würde ich zwei Wochen rausnehmen. Aber diesen Winter war es andersrum: nach fünf Wochen Verletzungspause, habe ich mich wahnsinnig darauf gefreut wieder am Start zu stehen.

 

Dynafit: Was denkst du über Doping? Schon mal in Berührung gekommen damit?

Toni: Nein, noch nie. Was ich über Doping denke? Was jeder sagt: Man macht es nicht. Wann macht es Sinn? Wenn du richtig Geld damit verdienst, dann… – nein auch dann nicht. Du bist ein Betrüger und kannst nie mehr auf deine Leistungen zurückschauen. Rein sportlich gesehen sind solche Leute unten durch für mich. Menschlich ist das eine andere Sache. Ehemalige Dopingsünder haben im Sport aber nix mehr zu suchen finde ich.

 

Dynafit: Kommen wir zum Material: du bist seit diesem Jahr bei DYNAFIT. Die haben zwar leichtes Material – aber ist da noch was möglich? Was kommt noch?

Toni: Freilich, ich denke schon dass Verbesserungen möglich sind. Vom Gewicht her ist die Sportart aber ausgereizt. Durch die ISMF ist die Gewichtslimitierung da und da sind wir schon dran. Also wird es so sein, dass das Gewicht bleibt und Ski und Schuh durch bessere Materialien stabiler werden. Bei den Fellen wird sich noch viel tun. Es sind Naturprodukte – in manchen Jahren sind die Felle schnell und in anderen Jahren weniger schnell. Da muss sich was tun: da darf man nicht so abhängig sein von diesem Hochgebirgsschaf oder wer das ist.

 

Dynafit: Wie wichtig ist das richtige Material?

Toni: Ich denke dass es im Sommer nicht ganz so entscheidend ist wie im Winter. Beim Skibergsteigen ist das Material und jedes Gramm der Ausrüstung entscheidend. Deshalb hat sich die Wettkampfausrüstung in den letzten Jahren auch so stark entwickelt. Im Sommer ist ein Schuh der gut passt und gedämpft ist auf Dauer wichtig um Gelenke und den ganzen Bewegungsapparat zu schonen. Für die Platzierung bei einem einzelnen Wettkampf ist es nicht entscheidend.

 

Dynafit: Im Sommer läufst du den Feline SL von Dynafit. Was gefällt dir an dem Schuh?

Toni: Das Gewicht ist vernünftig und die Dämpfung funktioniert wirklich gut. Außerdem schaut der Schuh gut aus – ich habe ihn gern in meiner Freizeit an. Mir fehlt die Wettkampfversion noch – habe aber gehört dass da was kommt im nächsten Jahr.

 

Dynafit: Was denkst du über die Projekte von deinen Kollegen, die den Rennsport an große Berge übertragen? Siehe Stangl, Journet (summits of my life), Steck (Annapurna Südwand) und Konsorten?

Toni: Ziemlich cool, ehrlich gesagt. Ich kann mir vorstellen, dass das auch meine Zukunft ist. Nicht gleich, weil ich in den nächsten Jahren auf jeden Fall Wettkämpfe machen will. Aber später kann ich mir schon vorstellen an hohe Berge zu gehen. Das müssen aber sicher nicht die höchsten Berge sein. Bei uns in den Alpen gibt es viele tolle Herausforderungen und schwierige Routen.

 

DYNAFIT: Danke. Dann drücken wir dir die Daumen für den Sommer! Wir sind sicher, dass du Schwimmbadbesuche und ein paar Plätze auf dem Trepperl unter einen Hut bringst.

 

Photos: Dynafit

„Dynafit Certified Inserts“ statt Industrienorm?

Auf Nummer sicher

Nachdem in den letzten Jahren jede Menge Firmen neu am Skitourenmarkt tätig wurden, blieben für Dynafit gewisse Probleme seitens Kompatibilität offensichtlich nicht erspart. So führt nun Dynafit ein Qualitätssiegel ein, dass Konsumenten darauf hinweist, dass der Schuh zum Techbindungssystem von Dynafit passt. Auf der einen Seite ist das sehr verständlich, denn wer war zuerst da? Richtig, die Bindung. Dann kamen andere Hersteller und bauten Schuhe dafür – leider oft nicht mit der nötigen Sorgfalt.  Ich frage mich jedoch, gibt es da keine Industrienorm? 

Einen schönen Artikel zum neuen Qualitätssiegel findet ihr auf der ASKIMO Seite: http://www.askimo.at/verband/72176/neues-dynafit-qualitaetssiegel-fuer-inserts-wird-ausgeliefert/

 

 Offizielles Statement „Dynafit Certified Inserts“

Viele Schuhhersteller produzieren mittlerweile ihr eigens Insert. Wir wollen unsere Konsumenten darauf hinweisen, dass wir als Dynafit NUR ein perfekt funktionierendes System von Dynafit Bindungen in Verbindung mit Dynafit certified Inserts garantieren. In der Vergangenheit gab es vereinzelt immer wieder Probleme mit nicht Dynafit Certified Inserts (da Toleranzen, Material, Festigkeit, etc. nicht gestimmt haben) in Verbindung mit Dynafit Bindungen. Das wurde oft als Fehler der Dynafit Bindungen interpretiert. Dynafit aber kann und will keine Verantwortung für fremdproduzierte Inserts in Kombination mit Dynafit Bindungen übernehmen. Wir wollen uns an dieser Stelle nicht negativ über andere Skischuhhersteller mit selbst produzierten Inserts äußern, aber deutlich auf die Garantie unseres Schuh-Bindungssystems hinweisen. Im Moment ist ’nur‘ Scarpa Lizenznehmer unserer Inserts. Auf der anderen Seite decken wir zusammen (Dynafit + Scarpa) mindestens 80% des Weltmarkts ab. Es werden in Zukunft aber noch mehr bekannte Skischuhhersteller ‚Dynafit Certified Inserts‘ verwenden. Wir haben neben dem Siegel auch jeweils ein Hangtag an den Bindungen sowie den Schuhen, die erklären um was es geht.

 

Wenn man sich den Markt aktuell ansieht, wird man ab diesem Winter auf noch viel mehr Details beim Schuh- und Bindungskauf achten müssen. Denn einige Bindungsmodelle am Markt, bedürfen einer speziellen Aufnahme auch am Fersenende! Selbst Dynafit hat mit der Beast ein Modell im Programm, dass hier neue Wege geht. Ein weiteres Beispiel hierzu ist die neue Trab TR 2, die aktuell nur mit einem Schuh, dem Scarpa Spirit TR2 funktioniert, zumindest ab Werk.

Fotos: Dynafit

Michael Költringer neuer Marketing Manager für DYNAFIT Österreich

Mit September 2013 verstärkt Michael Költringer das österreichische Marketingteam der Oberalp Austria GmbH. Er übernimmt damit die Position des Marketing Managers für die Marken DYNAFIT, POMOCA & SILVA.

Der 28jährige Salzburger studierte an der Universität Salzburg Sportwissenschaften, wo er sich auf die Themen Sport-Management & Medien spezialisierte. Während dieser Zeit sammelte er wertvolle Erfahrungen bei Salomon in Salzburg und adidas in Herzogenaurach. Zuletzt war Michael Költringer seit 2010 in München für madeprojects, eine Agentur für Retail- und Consumer-Marketing in der Sportbranche tätig.
Für die Marken DYNAFIT, POMOCA & SILVA verantwortet der diplomierte Sportwissenschaftler das komplette Marketing in Österreich, u.a. zählen die Bereiche Retail, Events, PR & Kommunikation und das Athletenmanagement zu seinen wesentlichen Aufgabenfeldern.

Portrait Michael Költringer

Motiviert blickt der leidenschaftliche Bergsportler nach vorne:

„Ich freue mich auf spannende Herausforderungen zusammen mit Marken die in ihren Segmenten jeweils den Anspruch eines Marktführers hegen.“

Als Performance orientierte Marke und Vorreiter in der Szene hatte DYNAFIT in den vergangenen Jahren maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung des Skitourensports. Die Philosophie der Marke, perfekt zugeschnittene und technische Produkte für den Skitourensport zu entwickeln, spiegelt sich in der engen Zusammenarbeit mit Athleten wider. Die Marke mit dem Schneeleoparden als Markenzeichen steht für Speed, Lightness, Performance und Technology. Mit der schweizer Traditionsmarke POMOCA als optimaler Partner vertreibt die Oberalp Austria GmbH seit 2012 auch qualitativ hochwertige und innovative Skihaftfelle. Mit der schwedischen Marke SILVA konnte im letzten Jahr ein weiterer Spezialist im Segment Stirnlampen in das Distributionsnetzwerk aufgenommen werden.