E-Bike Festival Flachau | 24.-26. Juni 2022

Drei Tourstopps der E-Bike World Tour in Österreich, Frankreich und der Schweiz schicken die weltbesten E-Biker in mehrtägigen Rennen, die auch Teil des UCI E-MTB Crosscountry Marathon-Kalenders sind, hunderte Kilometer durch die Bergwelt der Alpen. 
Der Startschuss für die EBWT 2022 fällt erstmals in Flachau. Dort geht es am 24. und 25. Juni für die Top-Athleten auf ihren E-Bikes über Talböden, Almwiesen, bewaldete Bergrücken und felsige Gipfel, insgesamt 150 Kilometer durchs Salzburger Land. So bilden 5000 Höhenmeter bergauf und 6000 Höhenmeter bergab, extreme Anstiege und herausfordernde Trails, den direkten Weg an körperliche und mentale Grenzen, aber auch zu einzigartigen Erfahrungen und spektakulären Bildern.
 Als Grande Finale geht es für die Profibiker – angelehnt an die legendäre Bike Night Flachau – am 25. Juni im spannenden Rundstrecken-Modus und bei Flutlicht unter anderem über die Hermann-Maier-Weltcup-Strecke. Nach Flachau zieht der E-Bike-Tross weiter nach Tignes – Val D´Isere (FRA) und Verbier (SUI), wo dem Gesamtsieger der Serie die Krone aufgesetzt wird. 


Flachau E-Bike Festival: Drei Tage testen, touren und genießen

Mit im Gepäck haben die Veranstalter der E-Bike World Tour im Juni in Flachau aber nicht nur die Elite-Rennen. Auch für Einsteiger, Kinder und Interessierte hält die EBWT allerhand bereit. Drei Tage lang können beim Flachau E-Bike Festival die aktuellen Entwicklungen in Sachen Elektro-Bike unter die Lupe genommen werden. Im Expo Village präsentieren die renommiertesten Marken des Sports ihre Neuheiten. Auf fünf definierten Testloops können die Bikes dann auch gleich auf Herz und Nieren geprüft werden. Wer die Bergwelt Flachaus erkunden und dazu typisch österreichische Spezialitäten genießen will, der schwingt sich im Rahmen der Gourmet-Tour aufs Rad. Weiters auf dem Kalender: Entdeckungstouren in unterschiedlichen Levels für versierte und weniger versierte Biker, sowie die Bosch eMTB-Challenge. Diese internationale Serie hält auch für Amateure die perfekte E-Race-Herausforderung in zwei Schwierigkeitsstufen bereit. Also: Save the date für ein spektakuläres E-Bike-Erlebnis, vom 24. bis 26. Juni in Flachau. 

Ob freilich die Touren auf so spannenden Trails wie im obigen Teaser-Video auch legal für jeden zur Verfügung stehen, darf ruhig hinterfragt werden! Bleibt kritisch und gebt nicht auf, nur so wird irgend wann auch in Österreich Mountainbiken legal!

Hier findet Ihr jedenfalls alle Infos zur Veranstaltung: Link

Foto: 
  • Flachau//credit: JBernard

Skitouren-Hochgenuss in Osttirol beim 8. Austria Skitourenfestival

Das viertägige Skitourenfestival bringt Hobbysportler und Experten zusammen. Alle diejenigen, die nicht vor Ort dabei sein können, profitieren einfach von zu Hause von der Alpinkompetenz Osttirols: Die Live-Diskussionsrunden mit Experten, Tourenberichte und Fachvorträge werden in Kooperation mit dem Sender K19 weltweit ausgestrahlt. Somit rückt die Skitourendestination Osttirol einmal mehr ins Rampenlicht.

Dr. Andreas Ermacora, seines Zeichens Präsident des Österreichisches Alpenvereins, Lawinenpapst und Chef des Tiroler Lawinenwarndienstes Prof. Dr. Mag. Rudi Mair, der Landesleiter der Tiroler Bergrettung Hermann Spiegl und Franz Theurl, Obmann des TVB Osttirols und selbst begeisterter Skitourenfan, diskutieren live am Freitagabend aus dem Skitouren-Studio zum Thema „Ressource Natur, Prävention und Bergerlebnis“.

Tubbs Flex HKE Schneeschuh für Kinder

Tubbs Flex HKE Schneeschuh

Der neue Flex HKE wurde speziell für Kinder und Jugendliche von 9 bis 14 Jahren entwickelt. Die einfach zu bedienende QuickLock2-Bindung gibt sicheren Halt, die ActiveLift-Steighilfe macht direkte Anstiege leichter und die 3D-geformte Seitenschienen bieten besten Grip beim Queren. Mit anpassungsfähigem FlexTail für natürliches Abrollen.

Die Ergonomie ist bei Kinderprodukten besonders wichtig, damit sie den Spaß nicht schon beim Anziehen verlieren. Tubbs baut seine Schneeschuhe allgemein sehr robust, was eine hohe Nutzungsdauer garantiert. So kann man mit den Schneeschuhen Jahre später noch eine weitere Generation glücklich machen und die Umwelt schonen!

Die Altersempfehlung liegt bei 9 bis 14 Jahren und passen für Schuhgröße ca. 34 bis 44.

Produktmaße: 20 x 56 cm
Gewicht: 1,50 kg
UVP: 129,90 Euro

Webseite: Kochalpin.at

Fotos: 
  • Koch Alpin

Paul Verbnjak holt sich Gesamt-Weltcupsieg in Madonna di Campiglio

600 Höhenmeter hatten die rund 120 Weltcup Athletinnen und Athleten im heutigen Vertical Race – einem reinen Aufstiegsrennen – zu bewältigen. Wie bereits am gestrigen Renntag herrschten wieder optimale Wetter- und Streckenbedingungen. Dank der Bewölkung war es von der Temperatur her für die Sportler deutlich angenehmer als am sonnigen Vortag.

Paul Verbnjak gewinnt Vertical Rennen und holt sich Gesamt-Weltcupsieg

Dass der Kärntner Paul Verbnjak in der heurigen Saison in Höchstform ist und in einer eigenen Liga läuft, hat er bereits mehrmals bewiesen. Er gewann jedes einzelne Vertical Weltcup-Rennen in seiner Klasse. Es ist daher keine Überraschung, dass er auch im heutigen Vertical Finale einmal mehr beweisen konnte, dass Kraft, Ausdauer und ein starker Wille zu seinen absoluten Stärken zählen. Mit einem souveränen Vorsprung von knapp 40 Sekunden holte er sich den U20-Sieg und sicherte sich somit, nach seinem Doppel-Weltmeistertitel, auch den Gesamt-Weltcupsieg. Ein historischer Moment in der österreichischen Skibergsteiger-Geschichte, denn noch nie hat ein Athlet alle Rennen einer Disziplin im Weltcup gewonnen.

Auch der Tiroler Andreas Mayer konnte an seine konstant gute Leistung anknüpfen und querte die Ziellinie auf Rang 6. Die beiden Steirer Nils Oberauer und Julian Tritscher belegten Rang 11 und 17.

Rang 4 für Sarah Dreier: Bestes Weltcup-Ergebnis für die Salzburgerin

Bei den Damen zeigte heute die Salzburgerin Sarah Dreier, welch Power zum Saisonabschluss in ihr steckt! Sie war krankheitsbedingt bei der WM nicht dabei, hatte aber schon Top-Ergebnisse im Vertical und konnte heute an die Elite der internationalen Skibergsteigerinnen anschließen. Dreier folgte unmittelbar dem Dreigespann Axelle Gachet-Mollaret (FRA), Victoria Kreuzer (SUI) und Alba de Silvestro (ITA). Die Tirolerin Stephanie Kröll erreichte Rang 18.

Bei den Senioren gewinnt Maximilien Drion du Chapois

Bei den Herren Senior ging der Sieg an den Belgier Maximilien Drion du Chapois in einer Gesamtzeit von 23:56.0. Knapp dahinter folgten der Italiener Davide Magnini (24:06.0) und der Schweizer Werner Marti (24:20.7). Der Kärntner Christof Hochenwarter erreichte als bester Österreicher Rang 8. Auf den weiteren Plätzen folgen Daniel Ganahl (VLBG) auf Rang 11.

Platzierungen im Sprint Gesamt-Weltcup mit Top 10 Plätzen für Österreich

Auch wenn es im Sprint heute nur einen Top 10 Platz mit Weltmeister Julian Tritscher auf Platz 5 gab, sieht das Weltcup-Endergebnis für Österreich durchaus bemerkenswert aus!

In der U20 Gesamtwertung schaffte es Paul Verbnjak auf Platz 6 und Julian Tritscher gesamt auf Platz 1o. In der Klasse Senior beendet der Vorarlberger Daniel Zugg die Sprint-Saison mit dem hervorragenden 8. Platz.

Die nächsten Podest-Chancen ist am Sonntag beim Individual Bewerb.

Fotos: 
  • Nils Lang

Weltmeisterschaft in Andorra: 2 x Gold im Vertical für Österreich!

Die Voraussetzungen für den heutigen Vertical Bewerb in Andorra waren hervorragend. Ausreichend Schnee, eine gut präparierte Piste und schönes Wetter. Im Vertical Rennen, welches als reiner Aufstiegsbewerb ausgetragen wird, entscheiden Kraft, Ausdauer und ein starker Wille. Die Strecke war mit einer Länge von 3,5 Kilometer und einer Höhendifferenz von 750 Metern weltmeisterlich herausfordernd. Vor allem der lange Schlussanstieg, wo man das Ziel die ganze Zeit vor Augen hat, zehrte an der körperlichen und mentalen Substanz der Athletinnen und Athleten.

Nils Oberauer holt Gold bei den U18 im Vertical

Nachdem Julian Tritscher bereits am Dienstag die Goldmedaille im Sprint Bewerb holte, machte ihm heute sein Zimmerkollege aus der Ramsau am Dachstein dieses Meisterstück nach. Den 17-jährige Nils Oberauer hatten die meisten Experten nicht ganz oben auf der Liste für Gold, aber der junge Steirer hatte heute am Start schon ein gutes Gefühl. Nach den ersten 100 Höhenmeter übernahm Nils die Führungsarbeit. Etwa Mitte der Strecke spürte er die Chance, nahm sich ein Herz und lief den anderen auf und davon. Den Vorsprung von gut 20 Sekunden brachte er dann souverän ins Ziel.

Ich bin so happy, es war immer schon mein Traum bei der WM eine Goldene zu machen und jetzt bin ich wirklich Weltmeister im Vertical

so Nils im ersten Interview nach dem Sieg.

Insgesamt war es ein sehr gutes Gesamtergebnis für das österreichische Team in der Altersgruppe U18. Der Salzburger Hannes Lohfeyer erreichte den 7. Platz (+56.14) und der Sprintweltmeister Julian Tritscher wurde 13ter (+1:29.13).

U20-Gold geht an Paul Verbnjak

Der große Favorit erfüllt die Erwartungen und holt die Goldmedaille. Nachdem der 19-jährige Kärntner Paul Verbnjak in diesem Winter schon zwei Weltcup Rennen im Vertical gewonnen hatte, lastetet natürlich ein gewisser Druck auf ihm. Umso bemerkenswerter war es zu sehen, wie professionell er mit dieser Situation umgegangen ist. Vom Start weg übernahm Paul die Führung und baute diese kontinuierlich aus. Doch nach ungefähr 400 Höhenmeter bekam er Magenkrämpfe und musste ordentlich kämpfen, dass er dieses hohe Tempo halten konnte. Der Spanier Albert Perez Angles konnte dadurch etwas aufschließen, aber den Vorsprung von 17 Sekunden brachte Paul ungefährdet ins Ziel. Eine sichtliche Erleichterung und viel Freude kann man seiner persönlichen Aussage entnehmen:

Es ist einfach ein wahnsinnig gutes Gefühl, wenn das in Erfüllung geht, für was man so hart in den letzten Jahren gearbeitet hat. Außerdem hat mich der Sieg vom Nils noch extra angespornt und da musste ich einfach Vollgas geben.

Auch Andreas Mayer, der zweite Österreicher in der Altersgruppe U20, war gut unterwegs und erreichte den 10. Platz (+1:54.51).

Im Hauptbewerb der Männer waren vier österreichische Athleten am Start. Leider reichte es heute nicht ganz für Top-10 Ergebnisse, aber die Teamleistung war trotzdem gut. Bester Österreicher wurde Jakob Herrmann auf Platz 13 (+2:07.03) gefolgt von Daniel Ganahl auf Platz 15 (+2:19.11).

Den Sieg holte sich der Schweizer Remi Bonnet. Zweiter wurde der Deutsche Anton Palzer und am 3. Platz landete mit Werner Marti benfalls ein Schweizer am Potest.

Bei den Damen gewann Aselle Maollaret Gachet (FRA) vor Victoria Kreuzer (SUI) und Tove Alexandersson (SWE).

Am Samstag kommt die Königsdisziplin zum Zug. Wir melden uns wieder vom Individual!

Fotos: 
  • Maurizio Torri

Julian Tritscher holt bei der WM im Sprint Gold!

Heute ging der erste Bewerb der Weltmeisterschaft des Skibergsteigens in Andorra über die Bühne. Sieben Athleten und eine Athletinnen starteten heute für die Österreichische Nationalmannschaft in diesen Sprint. Nachdem alle Athleten die Qualifikation erfolgreich absolviert hatten, ging es im Halbfinale heiß her.

Weltmeistertitel für Steirer Nachwuchsathleten

Für den 17-jährigen Nachwuchsathleten aus Ramsau am Dachstein ist diese Weltmeisterschaft die erste, in der in der Altersgruppe U18 teilnehmen darf. Und gleich im ersten Bewerb bewies der junge Steirer, dass er nicht umsonst hier nach Andorra gekommen ist. Schon in der Qualifikation beendete der Steirer den Lauf als Erster, so auch im Halbfinale. Im Finale kam der junge Steirer als letzter weg und konnte trotzdem innerhalb dieser wenigen Minuten alles aufholen und den Sprint Bewerb gewinnen.

Es ist unglaublich. Ich habe nur davon geträumt, im Sprint vorne mitgehen zu können. Ich war im Finale echt weit hinten, aber ich konnte in der Tragepassage so viel aufholen und bin überglücklich.

sagt der 17-jährige Athlet zu seinem ersten Weltmeisterschaftssieg

Tritscher konnte so bereits als Erster in die Abfahrt starten und musste dann nichts mehr riskieren.

Ich stand oben vor der Abfahrt und dachte: Ich bin Weltmeister!

Starker Lauf und super Abfahrt von Julian, der sich jetzt Weltmeister nennen darf!

Große Hoffnungen lagen in Paul Verbnjak, der auch in der Qualifikation und im Halbfinale sehr gute Leistungen zeigte. Leider konnte er aufgrund eines Fehlers im Startbereich nicht ins Finale aufgenommen werden. Aber für die nächsten Bewerbe im Vertical und Individual ist er klarer Favorit!

Alle Chancen sind offen

Für die Athleten und Athletinnen ist es aber heute noch lange nicht vorbei und die Chancen auf weitere Top-Ergebnisse sind hoch. Morgen folgt der Relay-Bewerb, ein Staffelrennen, in dem nicht die einzelnen Erfolge zählen, sondern die Athleten und Athletinnen als Team ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen müssen. Ein Vertical-Bewerb am Donnerstag und ein Individual Race am Samstag komplettieren die Bandbreite der Weltmeisterschaftsbewerbe.

Alle detaillierten Ergebnisse des heutigen Sprint Race sind auf www.skimo.at zu finden.

Fotos: 
  • Maurizio Torri

Paul Verbnjak holt Gold im Individual beim Weltcup Marmotta Trophy

Am Wochenende vom 20. bis 21. Februar 2021 machte der ISMF Weltcup Station im Martelltal (Südtirol/ITA) bei der Marmotta Trophy. Gestern stand das Sprintrennen am Programm, heute folgte für die 14 ÖSV AthletInnen das Individualrennen.

Bekannt ist die Marmotta Trophy für die atemberaubende und hochalpine Individualstrecke inmitten der südtiroler Berge. Auch an Schnee fehlt es dem Martelltal (ITA) heuer nicht, die Bedingungen für die rund 130 internationalen StarterInnen am zweiten Wettkampftag waren hervorragend. Wenngleich sie auf einer Streckenlänge von 18 km, verteilt auf 1.800 hm mit 4 Aufstiegen – davon auch 2 Tragepassagen – und 3 Abfahrten (Strecke Senior) teilweise die verschiedensten Schneebedingungen meistern mussten. Denn zeigte morgens das Thermometer noch knackig frische minus 10°C, so strahlte im Laufe des Rennens die Sonne vom tiefblauen Himmel und heizte die Luft und damit auch den Schnee schnell auf.

Das Individual der Marmotta Trophy gilt dabei als alpinistisch sehr anspruchsvolles Rennen – genau richtig für die österreichischen AthletInnen, die mit zwei Top-Platzierungen aus dem heutigen Wettkampftag gehen.

Die Siegesserie von Paul Verbnjak setzt sich weiter fort

Es gibt inzwischen kein Weltcupwochenende, an dem der 20-jährige ÖSV Athlet Paul Verbnjak (Wölfnitz/KTN) nicht an ganz oberster Stelle des Siegerpodestes steht. Nach dem gestrigen 3. Rang im Sprint holte er sich heute seinen insgesamt 5. Weltcup Sieg und wurde seiner Favoritenrolle mit einem Start-Ziel-Sieg und einem Vorsprung von rund 45 Sekunden auf seine Konkurrenz gerecht. Beim Siegerinterview strahlte Paul daher mit der Sonne um die Wette:

Das Rennen hatte echt alles drinnen. Bei den Aufstiegen habe ich super attackieren können, gleich zu Beginn meinen Vorsprung ausbauen und musste bei den Abfahrten daher nicht allzu viel riskieren. Bei der letzten Abfahrt haben dann schon die Beine richtig gebrannt, aber es ist alles aufgegangen! Ich komme einfach aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus, so glücklich bin ich nach diesem Rennwochenende.

Rang 2 belegte der Schweizer Thomas Bussard vor seinem Landsmann Leo Besson. Einen Platz unter den ersten 10 holte sich noch der Österreicher Andreas Mayer (Kirchdorf/T) mit einem super 7. Rang!

Sieg bei den Senioren geht nach Italien

Platz 1 bei den Senioren im Individual holte sich heute der Italiener Matteo Eydallin mit einer Zeit von 1:43:27.8. Remi Bonmnet (SUI) und Robert Antoniolo (ITA) waren mit Platz 2 und 3 lediglich 31 Sekunden hinter dem Sieger und nicht mal 2 Sekunden zueinander entfernt.

Mit einer Zeit von 1:45:40.9 holte sich der Österreicher Jakob Herrmann den 6. Platz und mischte somit bei der Weltspitze ordentlich mit.

Die Marmotta Trophy ist mein Rennen! Die Strecke ist hervorragend, ich fühl mich so wohl hier, wie Zuhause. Der Start war heute etwas schnell, aber ich bin nach und nach immer näher an die Spitzengruppe heran gekommen. Ein kleiner Nachteil war, dass ich bei den Abfahrten nie jemanden direkt vor mir hatte, um die Schneeverhältnisse beim Vordermann beobachten zu können, sondern musste selber rausfinden, ob es pulvrig oder eher brüchig war. Daher bin ich in den Abfahrten eher vorsichtig gefahren. Besser sicher runter kommen, um so bergauf wieder gut attackieren zu können.

Jakob Herrmann im Interview

Bei den Damen Senior gewann Tove Alexandersson (SWE) das Rennen. Platz 2 belegte Axelle Mollaret Gachet (FRA) vor Alba de Silvestro (ITA).

Fotos: 
  • Nils Lang
  • Thomas Koller

Paul Verbnjak heute Platz 3 beim Weltcup im Martelltal (ITA) :-)

Heute, am Samstag den 20. Februar 2021, fand ein Sprintrennen auf einem Rundkurs im Biathlonzentrum Groggalm mit Start auf 1730m Seehöhe statt. Bei Schönwetter mit strahlend blauem Himmel und Windstille hielt das Wettkampfgelände bereits am ersten Renntag für die TeilnehmerInnen eine atemberaubende Winterlandschaft parat, auch an Schnee fehlt es in Südtirol in dieser Saison nicht.

Das Sprintrennen verlangte von den SkibergsteigerInnen mehrere Läufe auf einer Strecke mit Aufstieg, Tragepassage und Abfahrt. Die Herrenklasse Senior und U23 musste dabei 80 Höhenmeter Aufstieg sowie Abfahrt überwinden, bei den Damen (Senior, U23 und U20) sowie bei den U20 Herren waren es jeweils 70 Höhenmeter. Der Sprint wurde interessant, aber anspruchsvoll gesetzt mit einem schnellen, flachen Teil im unteren Bereich des Aufstieges.

Kärntner Skibergsteiger-Ass Verbnjak auf dem erfolgreichen 3. Platz

Nachdem Paul Verbnjak aus Wölfnitz sowohl in der vergangenen Saison als auch bei den diesjährigen Weltcupstationen in der Nachwuchsklasse fast durchgehend auf dem Stockerl stand, reißt die Erfolgsserie auch beim Sprint im Martelltal nicht ab. Souverän gibt er in der Qualifikation und allen weiteren Viertel- und Halbfinalläufen Vollgas und schafft es so bis ins Finale. Dort gelingt es ihm hinter den starken Schweizern Lèo Besson und Matteo Favre Rang 3 zu erobern, obwohl er beim Start sowie in der Wechselzone Schwierigkeiten hatte:

Die sind weggeplattelt am Start, da hat mir einfach die Schnellkraft ein bisschen gefehlt. Ich habe aber wieder gut aufgeschlossen und kurzzeitig geführt in der Tragepassage, bis mir leider in der Wechselzone ein Fehler passiert ist. Nichtsdestotrotz bin ich super zufrieden.“

Steirer Julian Tritscher auf Rang 6

Der steirische Nachwuchsathlet, in dieser Saison ebenfalls in der U20 Klasse unterwegs, konnte bei den vergangenen Weltcupstationen seine Leistung von Rennen zu Rennen steigern. Mit mehreren starken Läufen arbeitet er sich beim Marmotta-Sprint durch alle Läufe und landet mit Paul Verbnjak im Finale. Ihm setzt der schnelle Start ebenfalls etwas zu und raubt ihm die Reserven für den harten Aufstieg, wo er sich dann seinen Konkurrenten geschlagen geben muss. Das Rennen beendet er dann insgesamt auf Rang 6. Tritscher zeigt sich glücklich über das Ergebnis:

Es ist mir richtig gut gegangen. Ich war immer gut dabei, hatte in der Quali schon die drittbeste Laufzeit. Im Finale war ich durch das Tempo schon sehr angeschlagen und konnte das Tempo der Vorderen nicht mehr mitgehen. Ich bin aber mit dem sechsten Platz sehr, sehr zufrieden, mein bestes Weltcupergebnis bis jetzt.“

Weitere österreichische Ergebnisse

Neben Paul Verbnjak und Julian Tritscher waren in der Kategorie der U20 Herren der Tiroler Andreas Mayer (Rang 10), der Salzburger Johannes Lohfeyer (Rang 24) und bei den U20 Damen die Steirerin Lisa Rettensteiner (Rang 9) am Start.

Bei den Senior Herren landet Daniel Zugg (VBG) auf Rang 14, nachdem er im Viertelfinale ausscheidet. Christian Seidl (NÖ) wird 34., David Kögler (VBG) 37. und Daniel Ganahl (VBG) 38. Bei den Senior Damen waren Stephanie Kröll (T) und Theresa Kober (SBG) im Rennen, für Kröll geht sich Rang 20 aus, Kober beendet das Rennen auf Rang 25.

Österreicher beim Individual in Angriffshaltung

Am morgigen Sonntag, 21. Februar 2021, findet dann ein anspruchsvolles Weltcup-Individual statt. Die Bedingungen sind perfekt und die Athleten des ÖSV-Nationalteams erhoffen sich bei voller Motivation erneut Top-Ergebnisse. Paul Verbnjak, dessen Spezialdisziplinen eigentlich das Individual und das Vertical sind, formuliert es sehr treffend:

Bei dem Wetter und dem Kurs, das wird morgen ein Wahnsinns-Individual, und ein Generalangriff.“

Heiß auf das Podium ist im Individualrennen auch Österreichs Individual-Spezialist Jakob Herrmann aus Werfenweng, Salzburg, der bei den vergangenen Rennen immer wieder in die Top-Ränge laufen konnte. Insgesamt werden beim Individual 13 österreichische AthletInnen am Start sein, davon mit Stephanie Kröll (T) und Theresa Kober (SBG) zwei Damen.

Alle detaillierten Ergebnisse des heutigen Individual Race sind auf www.skimo.at zu finden.

Fotos: 
  • Nils Lang
  • Gottfried Ratschiller

Kommendes Wochenede: Vierte Station des Skibergsteiger-Weltcups im Martelltal (ITA)

Nach den vergangenen, für das Österreich teils sehr erfolgreichen Weltcupstationen, geht es am kommenden Wochenende nur ein kleines Stück nach Süden ins italienische Martelltal zur Marmotta Trophy.

Die Marmotta Trophy, in den vergangenen Saisonen Teil des SKIMO Alpencup, ist heuer Teil des Weltcup-Serie der ISMF. Im hinteren Martelltal werden die Skibergsteiger aus zahlreichen Nationen in zwei Bewerben ums Stockerl kämpfen: am Samstag, 20.02.2021 findet ein Sprint und am Sonntag, 21.02.2021 ein Individual statt.

Beim Sprintrennen versuchen die SportlerInnen in mehreren Läufen ihr Bestes zu geben und so auf einem anspruchsvollen Rundkurs bis ins Finale aufzusteigen. Das Individualrennen, die Königsdisziplin der Skibergsteiger, führt in hochalpines Gelände und hält für die SkibergsteigerInnen bis zu 1.900 Höhenmeter auf 18,5 Kilometern Streckenlänge bereit. Es sind dabei vier Aufstiege mit drei Abfahrten und zwei Tragepassagen im Schatten vieler 3000er und mit Blick auf den Ortler zu überwinden.

Die Nationalmannschaft des ÖSV ist beim Südtiroler Weltcup mit 14 AthletInnen stark vertreten:

In der Kategorie der Senior Herren treten folgende Athleten an: Jakob Herrmann (SBG), Daniel Zugg (VLBG), Christian Hoffmann (VLBG), Daniel Ganahl (VLBG), Christian Seidl (NÖ), David Kögler (VLBG).

Bei den Herren U20 stehen am Start: Andreas Mayer (T), Paul Verbnjak (KTN), Nils Oberauer (STMK), Julian Tritscher (STMK), Hannes Lohfeyer (SBG).

Bei den Damen nehmen Theresa Kober (SBG) und Stephanie Kröll (T) in der Kategorie Senior teil, Lisa Rettensteiner (STMK) vertritt Österreich in der Kategorie U20.

Nationalteam fokussiert auf Top-Platzierungen

Nachdem bereits bei den Weltcups in Italien, der Schweiz und in Frankreich einige Stockerlplätze an das österreichische Nationalteam gingen, haben die AthletInnen auch bei der Marmotta Trophy wieder hohe Erwartungen.

Allen voran ist der 19jährige Paul Verbnjak. In der Nachwuchsklasse ist er schon ein Star unter den weltbesten Athleten. Es vergeht kein Rennwochenende ohne Goldmedaille für ihn.

Auch Daniel Zugg ist, nachdem er vor zwei Wochen in Flaine (FRA) Silber im Sprint einfahren konnte, sehr motiviert, seinen Erfolg zu wiederholen.
Jakob Herrmann hingegen, Spezialist in der Disziplin Individual, wird dort seine Form unter Beweis stellen und seine Stärken ausspielen.

Es kann also nur ein spannendes Wochenende werden! Auch wir werden unser bestes geben, um an Fotos und Infos für euch zu kommen!

Fotos: 
  • Maurizio Torri

Auch in Flaine (Fra) holt Paul Verbnjak Gold!

135 Athleten starteten heute bei schwierigen Bedingungen im Individual Race, darunter auch der Nachwuchssportler Paul Verbnjak. Er meisterte den Kurs, in dem fünf Aufstiege, vier Abfahrten und drei Tragepassagen zu bewältigen waren, dennoch bravourös. Verbnjak konnte bereits beim Start als Schnellster wegkommen. Er führte am ersten Anstieg und konnte seinen Vorsprung bis nach der ersten Abfahrt zwischenzeitig auf 1:10 Minuten ausbauen. Er gewinnt das Rennen vor dem Schweizer Robin Bussard (+0:58) und dem Spanier Albert Perez Angles (+2:13).

„Ja, es war schwierig bei den Bedingungen, aber ich konnte das Rennen heute perfekt kontrollieren, so wie ich es mir vorgestellt habe.“

meint Paul überglücklich im Ziel.

Comeback von Salzburger Jakob Herrmann

Bereits letzte Woche in Verbier nach seinem 16. Platz war sich der Salzburger sicher: „In Flaine hole ich die Top10 nach!“ Wie recht er damit hatte! Herrmann lief zu Beginn des Rennens auf Platz 10 mit und konnte während des Rennens ordentlich aufholen. Er holt deutlich auf und finished auf Platz 7 mit genau 3 Sekunden Rückstand auf den Italiener Matteo Eydallin. Sein Comeback scheint sehr gut zu laufen.

Auch die anderen Athleten des österreichischen Nationalteams zeigten heute gute Leistungen. Der Tiroler Andreas Mayer hatte einen guten Lauf und war nach der ersten Abfahrt als Vierter im Rennen. Er schafft es in die Top10 und belegt Platz 8 (+3:36).