50 Jahre Fritschi

19. Oktober 2010

Mit einem Weltmarktanteil von 65 bis 70 Prozent ist Fritschi in Reichenbach i.K. souveräner Marktführer unter den Herstellern von Tourenbindungen. Die Berner haben sich ihre Pole-Position in diesem technisch anspruchsvollen Segment systematisch erarbeitet. Ihre konsequente Politik der gezielten technischen Innovationen liefert einen fundamentalen Beitrag für die Weiterentwicklung des Tourensports.

Um die schönste und natürlichste aller Wintersportarten auch wirklich geniessen zu können, muss die Bindung einfach top sein. Eine wirklich gute Tourenbindung verlangt das volle Know-how kreativer Ingenieure und erstklassiger Handwerker. Fritschi stellt beides: die begabten Ingenieure und die Qualitätshandwerker. Bei Fritschi arbeiten sie Hand in Hand. Fritschi bekennt sich nicht einfach zum Denk- und Werkplatz Schweiz, sondern steht zum Berner Oberland und hält Reichenbach seit 50 Jahren die Treue.

Für die Statistik ist Fritschi nur ein Nischenproduzent, der sich einen Weltmarkt erschlossen hat. Aber dieser Weltmarkt hat es in sich. Er umfasst die Skigebiete von den Alpen bis zu den Anden. Darin inbegriffen die aufstrebenden Wintersportgebiete in der Tatra und im Kaukasus, im Himalaja oder etwa in den Rocky Mountains. Fritschi hat das Meisterstück fertig gebracht, für die Tourenskifahrer weltweit ein zuverlässiger und attraktiver Partner zu sein. Bei einem Exportanteil von 85 Prozent der Fertigung wäre es auch gar nicht anders möglich.

Fritschi-Bindungen sind auch immer die allererste Wahl bei Armee-Beschaffungen. Erst unlängst orderte die französische Armee für ihre Alpenjäger (Gebirgsinfanterie) Fritschi-Bindungen. In der Schweiz fügte es sich, dass Fritschi dank seiner Armeelieferungen wachsen konnte und die angemessene Anerkennung fand.

Tourenskibindungen müssen völlig gegensätzlichen Anforderungen gerecht werden. Sie sollen leicht sein, sie sollen einen optimalen Gehkomfort ermöglichen, gleichzeitig sollen sie möglichst stabil, solide und sicher sein. Um bei einem Sturz grösseres Unheil wie Knochenbrüche zu vermeiden, sollen sie mit einem modernen Auslösesystem ausgerüstet sein.

Die Konstruktion einer modernen Tourenskibindung ist heute längst ein komplexes Engineering. Die Beherrschung moderner Hightech-Werkstoffe ist dafür ebenso wichtig wie souveränes konstruktives Können und eine langjährige Produktionserfahrung. Seit gut 30 Jahren beschäftigt sich Andreas Fritschi beruflich ausschliesslich mit Tourenbindungen. Etliche Patente deuten auf die  intensive Suche nach neuen, überzeugenden Lösungen und die Bereitschaft, neue Wege zu erkunden.

DER GRÜNDERVATER
Der innovative Geist unternehmerischer Selbstbehauptung ist seit der Gründung vor 50 Jahren das essentielle Wesensmerkmal des Hauses Fritschi. Gerade 27 Jahre jung, machte sich Albert Fritschi mit einer mechanischen Werkstatt in Reichenbach (Be) selbständig. Der Landwirtssohn aus dem aargauischen Teufenthal hatte nach seiner Lehre bei der Injecta in Teufenthal zunächst in der französischsprachigen Schweiz und in Mailand gearbeitet, bevor er Betriebsleiter der Wandfluh AG in Kandergrund wurde. Der unternehmerisch begabte Präzisionsmechaniker mit der umgänglichen Wesensart lastete seine Werkstatt zunächst mit Prototypenbau und der Entwicklung von Bearbeitungsmaschinen für die in der Uhrenindustrie verwendeten Lagersteine aus.

ALBERT FRITSCHI MIT SEINEN SÖHNEN ANDREAS UND CHRISTIAN IN MÜNCHEN AUF DER FACHMESSE.

Nach der 1966 erfolgten Züglete in ein neuerbautes Firmengebäude erweiterte Albert Fritschi die Fertigung. Neben der Herstellung von Gertsch-Skibindungen entwickelte und produzierte Albert Fritschi Zeitungsfalzmaschinen sowie Präzisionszeichentische. 1972 zählte der Betrieb 65 Personen. Die Zeichentische baute Albert Fritschi in den siebziger Jahren zu einem breiten Sortiment von Zeichenanlagen aus. Vor dem Zeitalter der Computer und Plotter (Grossdrucker) waren die Zeichenanlagen ein unentbehrliches Arbeitsinstrument für jeden Konstrukteur. Dank ihrer anerkannten feinmechanischen Präzision gelang es Fritschi, sich in diesem Segment zu etablieren. Die Silber-Medaille der Erfindermesse 1979 für die Fritschi-Zeichentische war eine schöne Anerkennung für die erbrachte Leistung.

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AUF DEM WEG ZUR EIGENEN BINDUNG
Mit dem selben hohen Qualitätsanspruch stellte Fritschi 1966 die ersten Gertsch-FT 88  Plattenbindungen her. Was ursprünglich ein Werkauftrag war, entwickelte sich in Etappen zu einem zukunftsweisenden Geschäft.

TOURENBINDUNG FT 88

1979 übernahm Fritschi von Gertsch die Fabrikations- und Vertriebsrechte sowie die Skibindungspatente. Andreas Fritschi, der älteste Sohn und studierte Techniker TS sah das Entwicklungspotential, das in der Tourenbindung steckte. Zusammen mit seinem Bruder Christian, welcher für den kaufmännischen Bereich verantwortlich war und begleitet vom fürsorglichen Vater, wurde intensiv über die Verbesserungsmöglichkeiten nachgedacht. Daraus entstand eine neue Bindung. Leichter, stabiler und gleichzeitig sicherer. Der Lohn für seinen Effort kam 1984: der erste Grossauftrag der Schweizer Armee für die neue Fritschi-Tourenbindung. Von 1984 bis 1989 lieferte Fritschi der Armee insgesamt 70 000 Paar Tourenbindungen. Das war für Albert Fritschi eine der schönsten Anerkennungen seines erfüllten Berufslebens. Rückblickend stand Fritschi erst am Anfang der Arbeit an der perfekten Bindung für den „Perfect Day“. Parallel zu den Tourenbindungen investierte Fritschi mit der Entwicklung von Snowboard-Bindungen in andere Bereiche des Schneesports. Das war 1986 und der Erfolg durchschlagend. Den Gebrüdern Fritschi stellte sich die strategische Frage der Konzentration im Snowboardbereich oder der Entwicklung einer neuen Tourenbindung. Andreas und Christian entschieden sich für die zweite Variante.

DER WEITE SPRUNG ZUM WELTMARKTFÜHRER (1995-2010)
Seit 1981 ist Fritschi ein treuer Aussteller auf der ISPO, der internationalen Sportartikelmesse in München. Christian Fritschi präsentierte unter dem Motto «Tourenbindung für den sicherheitsbewussten Fahrer» erstmals mit einem bescheidenen Stand von fünf mal drei Metern und einem kleinen Besprechungstischli im Fonds die Fritschi-Tour FT88-Bindung. Der Technologiesprung gelang 1995 mit der „Diamir“. «König der Berge», so die Übersetzung für Diamir, steht für eine neue Generation leichter, aber gleichzeitig sicherer und einfach bedienbarer Bindungen. Mit ihrer völlig neuen Konstruktion nach der Philosophie „genial einfach – einfach genial“ revolutionierte die Diamir den Tourenbindungsbau. Mit der Diamir rollte Fritschi innert kürzester Zeit den Markt auf und sicherte sich souverän die Poleposition unter den Herstellern für Tourenbindungen. Das dadurch ausgelöste Wachstum ermöglichte im Jahr 2000 einen Neubau an der Hauptstrasse in Reichenbach, in welchem Produktion, Entwicklung, Verkauf und Lager unter einem Dach vereint werden konnte.

ENGINEERING IM DIENST DER FREERIDER UND TOURENSKIFAHRER
Entscheidend für die Positionierung an der Spitze war nicht zuletzt die Entwicklung der ersten echten Freeride-Bindung mit Gehfunktion. Seither feilt Fritschi unentwegt an Optimierungen, um Tourenskifahrern und Freeridern zu einem absolut unbeschwerten Bergerlebnis zu verhelfen.

Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf dem Bedienungs- und Gehkomfort. Die Tourenfunktion lässt sich bei einer Diamir aktivieren, ohne aus der Bindung zu steigen. Ebenso leicht lässt sich die Steighilfe mit den vier Gehstufen mit dem Stock bedienen, um sich optimal der Geländeneigung anzupassen. Die neuste Generation der Diamir-Bindungen sind Kunstgriffe auf Hightech-Niveau, genial und einfach zugleich. Sie kombinieren besten Gehkomfort mit höchster Abfahrtsperformance.

ANSPRUCHSVOLLE ASSEMBLIERARBEIT UND UNERBITTLICHE PRAXISTESTS
Mit 166 Einzelteilen erreichen die Bindungen bei Fritschi mittlerweile die Komplexität eines mechanischen Chronographenwerks. Sämtliche Einzelteile aus den verschiedensten Materialien, darunter Aluminium, Kunststoffe und Edelstahl, lässt Fritschi in Auftragsarbeit von Herstellern in der Schweiz fertigen. Die Montage erfolgt in einer Reihe sorgsam ausgeklügelter Schritte.Am Ende steht die individuelle Systemprüfung für jede Bindung. Funktionssicherheit hat im Skisport höchste Priorität, deshalb erfüllen alle Bindungsmodelle die Anforderungen DIN/ISO und sind vom TÜV zertifiziert.

Fritschis Produktgeheimnis beruht auf der konstruktiven Überlegenheit. Sie ergibt sich aus der intensiven Überprüfung der Ideen am CAD und in der Praxis. Jede Neuentwicklung testen Andreas Fritschi und Stefan Ibach nach der Laborphase auch persönlich. Die Testphase der Prototypen im Schnee liegt bei mindestens 100›000 Höhenmetern und gibt Aufschluss über die Zuverlässigkeit der Konstruktion. Bei allem, was er macht, hat Andreas Fritschi immer noch seinen Vater im Ohr. Der erkundigte sich regelmässig: «Häbet das?» (Hält das?) Für den Praktiker war die einfache und stabile Konstruktion stets oberstes Gebot.

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KLARES BEKENNTNIS ZUM PRODUKTIONSSTANDORT SCHWEIZ
Fritschi in Reichenbach ist ein schönes Beispiel für eine kompetitive Schweiz, die sich auf den Weltmärkten behaupten kann. Auch bei den Zulieferern setzt Fritschi auf Schweizer Unternehmen. «Mit einer schlanken Produktion kann man in der Schweiz sehr wohl konkurrenzfähig arbeiten», so Stefan Ibach, seit 1999 im Familienunternehmen tätig.

Gemeinsam mit dem Team entwickelte er, Geschäftsführer seit 2004, die Unternehmung Fritschi weiter. Teamorientierte Strukturen mit fl achen Hierarchien und effiziente Prozesse unter Einsatz moderner Arbeitsmittel ermöglichen, die High-Techprodukte zu konkurrenzfähigen Preisen in den Exportmärkten anzubieten. Weltweit profitieren die Kunden von einem kundenorientierten Vertrieb und einem hochstehenden Service über kompetente, gut geschulte Distributoren in 32 Ländern. Ein ausgeklügeltes System zur Sicherung der Qualität sorgt dafür, dass die Bindungen die hohen Erwartungen der Benutzer im harten Einsatz auch erfüllen. Die Corporate Communication mit dem eigenständigen Auftritt sowie einem variablen Mix aus Werbung, Verkaufsförderung und bodenständigen Aktivitäten nimmt Rücksicht auf die lokalen Gegebenheiten. So können die Diamir-Bindungen trotz beschränkter Ressourcen attraktiv und treffend kommuniziert werden.

Einher mit der Anpassung bestehender und Schaffung neuer Strukturen, entwickelte sich auf Basis gemein samer Werte eine Teamkultur. Im modernen Gebäude entlang der Bahnlinie Spiez-Kandersteg respektive Bern-Mailand ist praktizierte Zusammenarbeit Ursprung effizienter Arbeitsabläufe. Jeder ist jederzeit eingeladen, über Innovationsmöglichkeiten nachzudenken und Ideen beizusteuern.

Oberstes Gebot bei Fritschi sind die mitdenkende Aufmerksamkeit und der offene Austausch: «Nur so sind die Mitarbeiter auch wirklich motiviert und engagiert», resümiert Stefan Ibach. Deshalb kann die hohe Kostenbasis mit Effizienz kompensiert werden.

Mit der erfolgten Nachfolgeregelung innerhalb der von Nordeck- Gruppe, welche die gleiche Philosophie vertritt, sicherten sich die Gebrüder Fritschi 2009 zeitgerecht die langfristige Zukunft sowie die maximale Kontinuität am bisherigen Firmenstandort. Die Fritschi AG Swiss Bindings ist heute eine typische KMU in Familienbesitz.

WIE ES WEITERGEHT
Fritschi ist zuversichtlich, mit bedürfnisorientierten Innovationen auch inskünftig der führende Anbieter für Tourenbindungen zu bleiben, am Produktionsstandort Reichenbach. Sport in der freien Natur ist ein herrliches Erlebnis, das laufend mehr Anklang findet. Der Tourenskisport steht in gewissen Regionen erst vor seiner Entdeckung. Die Fritschi-Exportliste verlängert sich Jahr für Jahr. Unlängst bekundeten selbst die Kirgisen ihr Interesse an den Tourenbindungen aus Reichenbach. Die Kombination von stabilen Märkten, hoher technischer Kompetenz, einer effi zienten Qualitätsproduktion und einer langfristig gesicherten Kapitalbasis bietet eine solide Basis für die kommenden 50 Jahre.

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DIE AKTUELLEN PRODUKTE

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DIAMIR EAGLE
Für die neuen Anforderungen der Skitourenfahrer entwickelte Fritschi die DIAMIR EAGLE. Diese Bindung eröffnet eine neue Dimension. Beim Gehkomfort ebenso wie bei der Sicherheit. Sie ist eine absolute High-Performance-Bindung. Und gleichzeitig verblüffend leicht. In dieser Bindung steckt das konzentrierte Fritschi Savoir-faire. Kernstück der Konstruktion ist die neu entwickelte Diamir Gliding Technology. Die raffinierte Lösung für zwei konstruktiv widersprüchliche Anforderungen an eine Tourenskibindung verbindet Gehkomfort mit Sicherheit. Die Diamir Gliding Technology erlaubt, den Drehpunkt an der optimalen Stelle zu positionieren. So kann der Fuss natürlich abrollen. Der Gehkomfort erhöht sich markant. Eine bewegliche Basisplatte sichert volle Bewegungsfreiheit, auch wenn in einer Extremsituation der natürliche Gehwinkel überschritten wird. Gleichzeitig setzt die Diamir Gliding Technology neue Massstäbe bei der Integration modernster Sicherheitstechnik. Weitere neue Features der DIAMIR EAGLE: Der breitere Gelenkträger vorne erhöht die Torsionsfestigkeit beim Aufstieg und verbessert die Kraftübertragung bei der Abfahrt. Die breitere Aufl age des Absatzdämpfungselements hinten optimiert die Kraftübertragung bei der Abfahrt zusätzlich. Die neue Steighilfe ist ergonomisch optimiert und leichter zu bedienen.

DIAMIR FREERIDE PRO
Pow(d)erfreaks haben keine wirkliche Alternative zur Diamir Freeride Pro mit Power Transmission Control. Für das ultimative Freeriding bleibt die Power Transmission Control (PTC) der DIAMIR FREERIDE PRO das entscheidende Schlüsselelement für ein unvergessliches Erlebnis im Tiefschnee. Diese von Fritschi entwickelte Technik sorgt für eine absolut überragende direkte Kraftübertragung und dank ihrer Stabilität für hervorragende Abfahrtseigenschaften. Im vorderen Bindungsbereich über einen stabilen Gelenkträger und hinten über die PTC-Spezialplatte. Das besondere Extra: die überaus komfortable Gehfunktion. Die DIAMIR FREERIDE PRO überzeugt weiter durch optimalen Bedienungskomfort und geringes Gewicht. Sicherheitstandard einer Pistenbindung und Kompatibilität mit allen normierten Alpin- und Tourenskischuhen ist dabei selbstverständlich.

DIAMIR EXPERIENCE
Diamir Experience ist ein Klassiker im Tourenskisport und das ideale Einstiegsmodell. Diamir Experience bietet die konzentrierte Fritschi-Kompetenz, Technik und Qualität.

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DIAMIR AXION
Das Wichtigste im Gebirge ist die richtige Ausrüstung. Bis hin zum Harscheisen. Es gibt dem Tourengeher Halt beim Aufstieg und beim Überqueren in anspruchsvollem Gelände. Es gibt zudem bei eisigen Schneeverhältnissen Stabilität. Damit erfüllt es eine wichtige Sicherheitsfunktion. Der erhöhte Widerstand beim Gehen verführt vielfach dazu, das Eisen erst dann am Ski zu montieren, wenn die Lage schon etwas kitzlig ist. Ein Harscheisen unter schwierigen Bedingungen einzusetzen, ist aber keineswegs ungefährlich. In diesem Konflikt von Sicherheit und Komfort fand Fritschi eine kreative Lösung: das DIAMIR AXION. Dieses auf seine Art revolutionäre Harscheisen wird bereits vor der Tour an der Bindung fixiert. Je nach Bedarf und Situation lässt es sich – genial einfach – mit dem Stock aktivieren und deaktivieren. Die optimale Position unter dem Fussballen und die neue Form der Griffeisen erhöhen die Stabilität und den Rückhalt.

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CHRONOLOGIE

1960 ALBERT FRITSCHI gründet in Reichenbach i.K. (Be) die Einzelfirma A. Fritschi, Apparatebau. Die feinmechanische Werkstatt konzentriert sich auf den Bau von Prototypen und die Entwicklung von Uhrensteinbearbeitungsmaschinen.

1964 ALBERT FRITSCHI fertigt die Prototypen der Gertsch-Plattenskibindungen.

1966 Der Betrieb zügelt in ein neues Fabrikationsgebäude an der Faltschenstrasse und fertigt die Gertsch-Plattenskibindungen (ohne Gehfunktion).

1975 Fritschi entwickelt den „Universal Zeichen- und Schreibtisch (USZ)“. Im selben Jahr läuft die Herstellung an.

1977 Produktion der ersten Gertsch-Plattenskibindungen mit Gehfunktion (Tourenbindung). Umwandlung der Einzelfirma in eine Aktiengesellschaft. Die A. Fritschi, Apparatebau, firmiert fortan unter Fritschi AG, Apparatebau.

1979 Übernahme der Skibindungspatente sowie der Produktions- und Vertriebsrechte von Gertsch.

1980 Lancierung der ersten eigenen Fritschi-Bindung FRITSCHI TOUR FT 88.

1984 Grossauftrag der Schweizer Armee – 70’000 Paar Bindungen – der FRITSCHI TOUR FT 88/A.

1987 Weltweit erster Hersteller von Snowboard-Plattenbindungen in Serienproduktion. Die Snowboard-Plattenbindung VERTON wurde entwickelt auf der Basis der Tourenbindung FT 88.

1988 Fritschi vertreibt Snowboard-Softbindungen unter dem Motto: «Just step in, push down and go».

1995 Mit der DIAMIR lanciert Fritschi ein revolutionäres Tourenbindungssystem. Eine Leichtgewichtskonstruktion mit einem noch nie dagewesenen Bedienungskomfort und dem Sicherheitspotential einer Alpinbindung.

1996 Präsentation der RAVE, der ersten echten Carving-Bindung mit integrierter Standhöhe und freigleitendem Bindungssteg.

1997 Lancierung der zweiten Generation RAVE, der EVO 2.

2000 Bezug des modernen Neubaus an der Hauptstrasse in Reichenbach. Dieser Schritt ermöglicht Entwicklung, Produktion, Lager,Vertrieb und Führung der Fritschi AG Swiss Bindings unter einem Dach zu vereinen.

2000 Mit der Telemarkbindung «Skyhøy» lanciert Fritschi die erste Telemark-Bindung mit Sicherheitsauslösung und Einstiegskomfort.

2001 Lancierung der DIAMIR FREERIDE, der ersten echten Freeride-Bindung mit Gehfunktion.

2002 Einführung der dritten Generation RAVE, der EVO 3 mit den Modellen POWERRIDE FREERIDE und EASYRIDE

2005 Vorstellung des innovativen Harscheisens AXION, welches ohne aus der Bindung auszusteigen aktiviert und deaktiviert werden kann.

2006 Einführung der DIAMIR FREERIDE Plus mit der PTC-Technologie (Power Transmission Control) für eine wesentlich direktere Kraftübertragung.

2009 Einführung der DIAMIR EAGLE mit Gliding-Technologie. Eine neue Dimension in Gehkomfort und Sicherheit. Nachfolgeregelung mit der von Nordeck Gruppe zur Sicherung der langfristigen Zukunft sowie der Kontinuität am bisherigen Firmenstandort.

2010 Fritschi setzt mit der DIAMIR FREERIDE PRO neue Masstäbe im Freeride Mountaineering für Pow(d)erfreaks.

Quelle: Fritschi AG
Fotos: Fritschi AG