Ministerin Elisabeth Köstinger stellt neues Beschilderungskonzept für Mountainbiker vor

Nach der heftig diskutierten Werbekampagne „You like it? Bike it!“ folgen nun erste landesweite Maßnahmen zur Ausschilderung der für Touristen und Einheimische vorgesehenen Mountainbike-Routen.

Die Schwarz/Blau Regierung ist mittlerweile bekannt für schnelle Beschlüsse und rationelle Umsetzungen. So auch bei der gestrigen Nationalratssitzung, in der gegen aller Stimmen der Opposition die Umwidmung sämtlicher Fahrverbots- und Forststraßenbeschilderungen in Fahrgebote für Fahrräder mit sofortiger Wirkung beschlossen wurde. Damit möchte man auch dem Unmut für die seit heute geltende Verordnung, auf Schutzwegen das Fahrrad schieben zu müssen, abfedern. Ob das gelingt, wird sich erst in den nächsten Wochen heraus stellen, denn in Wien formieren sich bereits linke Gruppierungen mit gelben Helmen, um gegen die Ungleichbehandlung zu Rollstuhlfahrerinnen und Polizisten auf ihren hinkenden Pferden zu demonstrieren.

Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) und Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger (ÖVP) zeigten sich nach der Sitzung jedenfalls sehr zufrieden. Während sich bei Norbert Hofer beim Verlassen des provisorischen Parlamentcontainers  ein Lausbubengrinsen in seinem Gesicht ausbreitete und hinter ihm winselnd ein zufällig vorbei kommender Radfahrer sich vor schmerzen krümmend am Boden windet und vergebens versucht einen zwischen Speichen und Gabel verzwickten Spazierstock zu entfernen, streifte sich Elli Köstinger ein schickes Radldress über, um sofort für ein passendes Foto auf ihrem Instagram Account zu posieren.

 

  1. April, 1. April! Ich fahr wo ich will!

 

 

 

Fotonachweis: Fotomontage. Kopf von Elisabeth Köstinger – @ EPP Group, Foto M. Lahousse, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=62574193