Atomic Waymaker – Team „United States of Canada“ gewinnt

Die erste Austragung von Atomic Waymaker war trotz anspruchsvoller Wetterverhältnisse eine spannende, alpinistische und letztendlich erfolgreiche Challange. Denn die acht ambitionierten Teams füllten eine Idee mit Leben, die inspiriert und den Sport in seiner ganzen vielseitigen Schönheit feiert.

Nach ihren Ambitionen beim Atomic Waymaker befragt, antwortete das Team „United States of Canada“ bestehend aus Marc Smiley, Andrew McNab und Reiner Thoni, am Start in mit einer Mischung aus Pathos und Augenzwinkern:

„In 20 Jahren sagen zu können, dass wir beim Debüt dieser weltweit erfolgreichen Veranstaltung dabei waren.“

Nun können die drei Top-Athleten aus den USA und Kanada ihrer Erzählung eine besondere Pointe verleihen: den ersten Atomic Waymaker nicht nur bestritten, sondern gleich gewonnen zu haben.

 

Zwei Tage lang beobachtete die aus Head-Judge und Veranstalter Heli Putz, Hannes Arch, Matthias Haunholder, Beat Kammerlander, und Andreas Ringhofer bestehende Jury jeden Schritt der Athleten – direkt vor Ort, via Live-Tracking über Red Bull MOBILE, durch Auswertung der Suunto-Navigationsgeräte und mit Hilfe der Videos aus den mitgeführten GoPro-Helmkameras.

„Die Performance der Teams hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagt Hannes Arch, „alle acht haben das Gebiet völlig individuell interpretiert und ihren Stärken entsprechend genützt – und genau darum ist es uns gegangen.“

Jede Passage wurde von der Jury mit Punkten bewertet, bis zum Schluss trugen die Nordamerikaner, das österreichisch-spanische Team um Weltcupsieger und WM-Medaillengewinner Kilian Jornet sowie die zähen heimischen Lokalmatadoren ein Kopf-an-Kopf-Rennen aus.

Nach dem dichten Nebel zwischen Ödensee und Krippenstein am Samstag wurden die Bedingungen am Sonntag noch extremer: Ab dem Start am Krippenstein um 5 Uhr hatten die Athleten im dichten Nebel selten mehr als ein paar Meter Sicht. Darum stellte die Jury um 11 Uhr ihre Bewertungstätigkeit ein und ließ die Teams neutralisiert ins Ziel absteigen.

„Sicherheit“, so Putz, „hat für uns oberste Priorität.“

Alle Infos über den Atomic Waymaker finden Sie auf www.atomicwaymaker.com

Photo: Ray Demski