Freestyle-Scooting: Neuer Trend auf deutschen Streets und Halfpipes!

Zuerst gesehen bei BMX-Ridern aus Australien und den USA: Der stylische und robust gebaute Freestyle-Scooter erobert nun Deutschlands Straßen sowie Halfpipes und Ramps. Vorwiegend Bordsteine, Treppen und Treppengeländer öffentlicher Plätze dienen den hauptsächlich 7- bis 20-jährigen Jungs, welche diese Trendsportart ausüben, als Basis für ihre Tricks.

In den Funparks ist die Halfpipe begehrt unter den Speed-Freaks: Auf den Stuntscooter stellen, tief durchatmen, konzentrieren und mit Schwung die Vert, das senkrechte Stück unter dem Table, runterfahren. Ähnlich dem Skateboard- und dem BMX-Sport kann man mit ordentlich Schwung und Übung waghalsige Tricks auf der gegenüberliegenden Seite der Halfpipe umsetzen.

Der Freestyle-Scooter muss dabei viel aushalten und ist daher sehr stabil und hochwertig verarbeitet. Die Rollen mit Alu-Kern, Deck, Fork (Gabel), Bar (Lenker), Grips (Griffe) und Bearings (Kugellager) sitzen perfekt ineinander, um den harten Belastungen Stand zu halten. Profimarken wie District, aber auch Einsteigermarken wie Blazer Pro bieten die Möglichkeit sich die Scooter individuell aus Einzelteilen zusammenzustellen und immer weiter aufzupimpen. Einzelne Bestandteile zahlreicher Marken sind kompatibel, so können Rollen der Marke Eagel Wheels an Decks anderer Marken montiert werden.

 

 

Komplette Startermodelle sind für 100 bis 140 Euro erhältlich. Profimodelle beginnen ab 180 Euro.

 

Wie die meisten Trends in den letzten Jahren, hat auch Freestyle-Scooting durch junge Internet-User seinen Bekanntheitsgrad vergrößert. Bereits hunderte Einträge, Actionvideos und Pics von Anfänger- bis Profi-Freestylern tummeln sich auf Facebook, Blogs und Youtube. Für 2012 stehen auch einige Contests in Deutschland auf der Agenda.

 

Fotos: Blazer Pro