Die Sucht nach der Schlucht: Unvergessliche Traumlandschaften – Schluchtwandern in Utah!

Utah’s Canyons sind schulterbreit und kilometertief: im Herzen des amerikanischen Südwestens, steht eine geologische Wunderwelt – wer expressive Landschaften, Canyons, Felsformationen und buntes Gestein – liebt, ist hier richtig. Abwechslungsreiche, zwei- bis achtstündige Tageswanderungen sind optimal, um weltberühmte Nationalparks und Nationalmonumente zu entdecken. Doch nicht nur die. Auch kaum bekannte Traumlandschaften, wie die Escalante Mountains, San Rafael Swell oder Aussichtspunkte am Aquarius- und Dark-Canyon-Plateau, um nur einige zu nennen, werden bei dieser Pionierreise von Hauser Exkursionen besucht. Und Gipfelliebhaber können sich am 3548 m hohen Mt. Haystack beweisen. Auch kulturell gibt es in Utah Interessantes. In Schluchten versteckte Felsmalereien geben Einblick in die Vorstellungswelt der Indianer.

Dagegen erschließt sich die jüngere Geschichte des Bundesstaates beim Besuch von kleinen Städtchen, die von Mormonen besiedelt sind. Sie stellen in Utah die größte Religionsgemeinschaft. Auch Moab, die Welthauptstadt der Mountainbiker, liegt auf der Route. Konzipiert ist diese Sonderreise für Abenteuerlustige mit Teamgeist, Trittsicherheit und guter Kondition. Die meisten Wanderungen sind relativ leicht, führen aber durch oft wegloses Gelände und durch Flussläufe. Auch auf anstrengende Pistenabschnitte sollte man sich einstellen.

 

Erst Strip dann Kaktus und Kojoten: Am Morgen noch ein ausgedehnter Spaziergang am „Strip“, der Straße der Casinos in Las Vegas, am Nachmittag Wandern zwischen hohen Kakteen und Joshua-Bäumen in der Mojave- Wüste. Der Auftakt zu dieser Reise ist kontrastreich. Über eine Panoramastraße geht es weiter in den Bryce-Canyon-Nationalpark, der für seine Kojoten-Population bekannt ist. In schillernden Farben leuchten im Nachmittagslicht die Felspfeilern im Devils Garden, einem echten Wanderparadies.

Canyons, Kunst und Labyrinthe: Die schönste Region in Utah? Prioritäten zu setzen ist unmöglich. Viele Reisende bezeichnen den Canyonlands-Nationalpark als eines der schönsten Gebiete des Landes. Zahlreiche Schluchten, die der Colorado und seine Nebenflüsse in die farbenprächtige Felslandschaft gefressen haben, durchziehen das gewaltige Plateau wie Adern. Eine Augenweide – nicht nur für Fotografen – sind die bunt gebänderten, in den Himmel ragenden Sandsteinstelen im Needles District. Ihre Ansammlung wirkt wie ein Labyrinth. Bauch einziehen heißt es auf dem Joint Trail; durch seine Kluft muss man sich regelrecht hindurchzwängen. Berühmt ist die weltweit größte Konzentration natürlicher Steinbögen im Arches-Nationalpark; durch Erosion und Verwitterung entstehen ständig neue bizarre Gebilde. Kunstwerke ganz anderer Art schmücken die „Great Gallery“ am Grund des Horseshoe Canyons. Auf einem riesigen Felspaneel sind Dutzende, teils überlebensgroße Gestalten abgebildet. Ihre Bedeutung ist noch nicht enträtselt. Großartige indianische Felskunst findet sich auch am Newspaper Rock.

Zeltplätze mit Aussicht: Während der Reise wird meist gezeltet. Die Camps sind einfach ausgestattet, es gibt nicht immer Strom und nur einfache sanitäre Anlagen. Die Lage der Plätze wiegt das aber bei Weitem auf. So werden die Zelte im Bryce-Canyon-Nationalpark nur wenige Meter von der Abbruchkante des weltberühmten Amphitheaters entfernt aufgestellt, wo Wind und Wetter aus verschiedenfarbenem Kalk und Sandstein skurrile Nadeln,  Türme und Schlosszinnen modelliert haben. Oder am historischen Dancehall Rock oder den Sooner Rocks, hier lagerten schon die Mormonenpioniere im 19. Jahrhundert. Fantastisch ist auch der Zeltplatz eingebettet zwischen weißstämmigen Pappeln am Warner Lake in den kühlen Hochlagen der La Sal Mountains.

 

 

Auf den Geschmack gekommen? Das nächste Mal findet die 20-tägige Reise vom 30.09.12 bis 19.10.12 bei  www.hauser-exkursionen.at statt!

 

Weitere Informatioenen unter www.hauser-exkursionen.at oder 0043 (0)1 505 03 46

 

Fotos: Hauser-Exkursionen / Strigl, Egmont