Lakeland 100/50: Hochleistung für Teilnehmer und Organisatoren

Schon morgen, am Freitag, den 27. Juli,  ist es so weit: Start des legendären Lakeland 100/50 Ultratrail-Laufs durch den Lake District in England.

Die Organisatoren arbeiten auf Hochtouren und die Teilnehmer machen sich die letzten Gedanken zu ihrer Ausrüstung: welche Stirnlampe, welche Schuhe sollen es sein, wie wird das Wetter am Wochenende? Und während Einige ihre letzten Trainingsrunden drehen, müssen die Veranstalter das Catering für die rund 1.000 Teilnehmer auf die Beine stellen. Vor allem im Lake District ist das keine leichte Sache: Schlechte Straßen, mangelnder Handy-Empfang und unvorhersehbares Wetter stellen die Veranstalter dabei vor große Herausforderungen.

Gut 150 Helfer sind über die Strecke des Kult-Laufs verteilt, 60 von ihnen allein im Headquarter in Coniston und 90 Weitere an den 14 Checkpoints. Zwei Lastwagen-Ladungen mit Nahrungsmitteln – darunter auch Gummibärchen für 1.000 Pfund – und etwa 5,000 Liter Trinkwasser harren auf ihre Verteilung. Wo es keine Häuser gibt, stellen die Organisatoren Zelte oder Pavillons auf, rüsten sie mit Gaskochern, mobilen Toiletten und Satellitentelefonen aus. Die spezielle Infrastruktur des Lake District macht es ihnen dabei nicht leicht. Wäre es anders, wäre der Lakeland 100 nicht der Ultra-Marathon mit seinen 100 Meilen und 6.300 Höhenmetern. Gerade die Einsamkeit der Region, die geringen Chancen durchzukommen – die Finisher-Quote liegt bei 40 Prozent – und das 40 Stunden Zeitlimit machen dieses spektakulärste Rennen Großbritanniens zu dem, was es ist: zum ganz großen Abenteuer.

Das Team von Hauptsponsor Montane wünscht allen Startern, freiwilligen Helfern, Marshalls und den Organisatoren viel Glück und Erfolg und freut sich auf ein Treffen am Kentmere Checkpoint.

Foto: Paul Cosgrove

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