Das Team Dynafit erklimmt den Toubkal (4.167 m) nach 3 h 9 min. und 20 sec.

Die Dynafit Athleten Benedikt Böhm, Schorsch Nickaes, Patrick Jost, Andreas Eisenmann und Sepp Willibald konnten sich am 15. März 2012 über den unglaublichen Ausblick vom höchsten Gipfel des Atlasgebirges nach nur 3 Stunden 9 Minuten und 20 Sekunden freuen.

Die Speedbergsteiger haben sich ein großes Ziel gesetzt für den Tag der Speedbegehung. Vom Ausgangsort „Around“ sind 17 Kilometer und 2.200 Höhenmeter zu überwinden, um auf dem 4.167 Meter hohen Toubkal zu stehen. Das Team erreichte den Gipfel nach 3 Stunden 9 Minuten und 20 Sekunden.

„Nur einen Tag zuvor waren wir noch in München und jetzt schauen wir nach nur knapp 3 Stunden völliger Verausgabung vom eisig kalten Gipfel des Toubkal, dem höchsten Punkt Nordafrikas, in die Weiten der Sahara Wüste ca. 4.000 m unter uns – absolut abgefahren“, schwärmte Patrick Jost vom Hindelanger Bergführerbüro über dieses besondere Erlebnis.

Die fünf Athleten starten am 14. März 2012 mit Skiern und Skischuhen am Rucksack, auf 1.900 Meter im Dorf „Around“, nördlich des Toubkal ihre Speed-Begehung auf den höchsten Berg im hohen Atlas. Der Weg führte sie zur Verwunderung vieler Passanten, im Laufschritt über das muslimische Felsen-Heiligtum „Sidi Chamharouch“ und durch das Flusstal „Assif n’Isougouane“. In der Nähe des „Refugio de Toubkal“ auf einer Höhe von 3.200 Metern konnte das Team die Tourenski anschnallen und den Steilaufschwung zum Toubkal-Sattel auf Schnee zurücklegen. So konnten etwa 40 Bergsteiger aus Deutschland, Österreich, Holland, Spanien und Marokko von der Toubkal-Hütte aus mitverfolgen, wie die Speed-Bergsteiger im Laufschritt Richtung Gipfel stürmten. Damit gelang dem Dynafit Team wieder eine erfolgreiche Speed-Besteigung, die allen Teilnehmern auch wegen der Herzlichkeit der Marokkaner und der Schönheit des Landes noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Einheimischen behaupten, es sei die schnellste Skibesteigung auf ihren Toubkal.

Mit Sicherheit folgt ein neues Projekt dieser Art in 2013. Die Speedbegehung auf den höchsten Berg der Türkei, dem 5.165 Meter hohen Ararat an der Grenze zum Iran in Anatolien, steht schon auf dem Plan. Dort soll einst die Arche Noah gelandet sein, die seit dem 4. Jahrhundert von zahlreichen Abenteurern gesucht wird. Viele Spekulationen, Abenteuergeschichten und Fragen tauchten auf – doch bislang keine Arche. Vielleicht gelingt es ja den Speed-Bergsteigern ein Stück der Legende mit in die Realität und zu uns nach Hause zu bringen.

Fotos: Dynafit