TransAlp.tv * Trailversion von ::appi.at – Die Verfilmung „fast“ live auf Freizeitalpin

…einfach nur ‚flowig‘

Diese Transalp hat schon etwas Besonderes und unterscheidet sich stark von allen herkömmlichen Touren. Die Grundidee für diese Route stammt von Markus Apperle, von allen Appi genannt (www.appi.at und transalp.tv). Das Roadbook wurde von Andreas Albrecht (www.transalp.info) geschrieben und veröffentlicht.

Am 26.7.09 startet Appi samt Filmcrew in Seefeld los und lässt uns in den nächsten Tagen hautnah dabei sein. Appi wird uns täglich von seiner spannenden Tour mit Berichten und Fotos hier versorgen.

Appi ist als Tiroler Naturbursche mit den Bergen aufgewachsen seine hochalpinen Erfahrungen die er sich im Skitourenbereich und im Bergsteigen angeeignet hat, haben diese Tour ermöglicht! Seid einigen Jahren ist er für zwei große Reiseveranstalter in Deutschland als Guide unterwegs, und sucht immer den perfekten Downhill. Mit dieser Route hat er es geschafft. Ein ausgeprägtes Gefühl für die Bergwelt, ein intuitives Gespür für den richtigen Weg, für die Linie über den Berg und natürlich eine Menge alpine Erfahrung – das sind Eigenschaften, die man für diese Route benötigt!

Alle Transalptouren folgen einer Idee, einem „Roten Faden“ gewissermaßen. Bei dieser Tour sind es folgende Prämissen, die sich zu einer Route fügen sollen:

  1. Beginn und Ende in Tirol (von Nord- nach Südtirol)
  2. das Ganze möglichst in einer geraden Linie
  3. möglichst viele Trails in hochalpinem Gelände
  4. kaum befahrene Pässe im Herzen der Alpen

Damit ist natürlich zwangsläufig verbunden, dass deutlich mehr und vor allem auch längere Schiebe- bzw. Tragepassagen vorkommen als es sonst bei meinen Transalps üblich ist. Diese Plagerei muss natürlich einen Sinn haben, d.h. der Trail bergab muss es auch wert sein und vor allem fahrbar, entsprechende Übung, Erfahrung und das richtige Material vorausgesetzt. Es ergibt ja keinen Sinn, sein Mountainbike zwei Stunden den Berg hochzuschleppen, wenn man dann vor einer Felswand steht, die man nur mit Abseilen bezwingen kann. Diese Trails hat er gefunden. Komplett fahrbar sind sie sicher nicht immer und nicht für alle, teilweise auch mit ausgesetzten Abschnitten, bei denen durchaus Absturzgefahr besteht. Deshalb die deutliche Warnung vorneweg. Achtung! Diese Transalp ist nichts für Leute, die gerade mit dem Mountainbiken begonnen habe und nichts für jene, die überhaupt keine alpine Erfahrung haben.

Sehr gute Bikebeherrschung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind überlebensnotwendige Voraussetzungen, um die Trails genießen zu können. Ein Fully mit einem Federweg von mindesten 140 mm vorn und 120 mm hinten erleichtert den Fahrspaß auf jeden Fall. Trotzdem wird flüssiges Fahren nicht immer möglich sein, verblockte Stellen und Spitzkehren in langer Folge kommen vor. Wem das keinen Spaß macht, der sollte die Finger von dieser Route lassen. Wer solche Herausforderung aber liebt und bereit ist, sich dafür auch einmal durch Geröllfelder zu quälen, dem werden auf den Pässen und den Trails die Augen leuchten. So nah an die Felstürme der Alpen kommt man selten mit dem Bike heran wie auf dieser Route.

Transalp-Tirol die Trailtour ’nur für geübte‘
Diese Tour ist nur für sehr gut trainierte Mountainbiker die sich auch im hochalpinen Gelände sicher fühlen. Die Fahrräder sollten einen minimalen Federweg von 140 mm vorne und 130 mm hinten haben.

Unser Team empfiehlt bei dieser Tour Downhill – Bikes mit 160 mm Federweg!
Es geht in gerader Linie über die Alpen, Fahrradwege und stark befahrene Forstwege werden bei dieser Tour absichtlich umgangen. Knackige Trails über mehr als 1000 Höhenmetern erfordern allerdings auch herbe Schiebe- und Tragepassagen. Wo es möglich ist, nehmen wir einen Lift. Bei diesem Alpencross werdet ihr die Berge wahrhaftig spüren. Voraussetzung sind Schwindelfreiheit, Trittsicherheit, perfektes Uphill & Downhill, ausgezeichnete Kondition sowie mentale Stärke!

Selbstüberschätzung ist allerdings bei dieser Transalp fehl am Platze und kann einen, um es gnadenlos und hart auszudrücken, in ernste Schwierigkeiten bringen. Risiken sind objektiv vorhanden und sollen auch nicht wegdiskutiert werden. Bei schlechten äußeren Bedingung heißt es bei einigen der Passübergange – rechtzeitig umkehren bzw. gar nicht erst in Angriff nehmen.

Das Roadbook zur ersten TransAlp – Trail Version können Sie bei Amazon.de oder bei Dod.de bestellen. Informationen zu TransAlp Filmen finden Sie unter: Trailhunter-Films.com

Das ‚making of‘ vom 26. bis 31. Juli können Sie online bei freizeitalpin.com mitverfolgen.

Freizeitalpin Reisetipp vom 22. – 29. August 2009 – 7 Tourtage
Teilnehmer: ab 3 bis max. 5 Anmeldungen sind noch unter: TransAlp.info möglich!

Alle Berichte zum Filmprojekt Transalp von Appi